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Adam Kownacki – Pulev oder Charr?

Adam Kownacki – Pulev oder Charr?

Gerüchten zufolge könnte auf der Undercard von Wilder vs Fury II am 22. Februar auch ein Kampf zwischen Kubrat Pulev und Adam Kownacki stattfinden. Angeblich – so hört man es aus der Gerüchteküche – würde Andy Ruiz jr im Falle eines Sieges über Anthony Joshua seinen IBF-Titel nicht verteidigen wollen. Pulev und Kownacki müssten den Gürtel dann neu zwischen sich „ausboxen“.

Falls Anthony Joshua am 7. Dezember in Saudi-Arabien seine vier Titel zurückerobert, würde die Begegnung zwischen der bulgarischen ‚Cobra‘ und dem polnisch stämmigen Schwergewichtler möglicherweise erst einmal ins Wasser fallen. Aber auch Anthony Joshua überlegt – so hört man es zumindest – im Falle eines Sieges den IBF-Titel abzugeben und seinen WBO-Gürtel gegen Oleksandr Usyk zu verteidigen. Auch dann kämen wohl Pulev und Kownacki zum Zug.

Boxen.de ist vor einigen Tagen allerdings etwas anderes zugetragen worden: nachdem der Fight zwischen dem regulären WBA-Weltmeister Mahmoud Charr und Pflichtherausforderer Trevor Bryan bislang nicht zustande gekommen ist, würde die WBA eine Pflichtverteidigung gegen Adam Kownacki ins Auge fassen. Leider konnte sich unser Informant schon wenige Minuten nach dem Gespräch nicht mehr an dessen Inhalte erinnern und verweigerte nicht nur jede weitere Auskunft zum Thema, sondern wollte auch keine möglichen Quellen preisgeben.

 

Eine Nachfrage bei Adam Kownacki endete in der Sackgasse:

„Hallo, vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme, das überlasse ich meinen Managern. Freundliche Grüße“

Bisher war davon auszugehen, dass Kownacki Ende Februar oder im März möglicherweise gegen Dominik Breazeale boxen würde. Breazeale hatte ‚Babyface‘ Kownacki öffentlich herausgefordert und auch wenn Breazeales`s Kampfname ‚Trouble‘ nach der Niederlage gegen Wilder in der ersten Runde wohl kaum noch Substanz hat, könnte das ein interessanter Kampf werden.

Spannender wäre allerdings die Begegnung zwischen Kownacki und Pulev. Der 30 Jahre alte Wahl-Brooklyner dürfte für die 38-jährige ‚Cobra‘ ein echter Prüfstein sein. Kownacki verfügt über gute Technik und Schlagkraft, hat allerdings beim Kampf gegen Chris Arreola gezeigt, dass er klüger boxen muss. Vor ein paar Jahren wäre Pulev sicher der klare Favorit gewesen, die überschaubare Leistung gegen Rydell Booker wirft allerdings die Frage auf, wo Pulev mittlerweile steht.

Nun bleibt aber erst einmal abzuwarten, welche Optionen sich in der Zukunft auftun. Bevor der Sieger aus Andy Ruz jr vs Anthony Joshua II darlegt, welche Titel er in Zukunft verteidigen oder ablegen möchte, bleiben solche Kampfansetzungen aber wohl vor allem eines: reine Spekulation.

 

 

 

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2 Kommentare

  1. 24. November 2019 at 13:16 —

    Der Raum für Spekulationen ist sehr groß.

    Egal ob Kownacki vs Pulev oder doch vs Charr statt findet, in beiden Fällen sehe ich Kownacki als klaren Favoriten.

    Seit geraumer Zeit stelle ich mir schon die Frage ob Charr überhaupt noch mal boxen will und wie lange sich die WBA diese Untätigkeit noch anschaut!?

    • 24. November 2019 at 15:09 —

      Charr darf seinen “Titel” auch ohne Verteidigung behalten: Ganz nach dem Motto: Geschenkt bleibt geschenkt, wiederholen ist gestehohlen….
      Wozu sollte man ihm den “Titel” mühsam zuschuster, wenn man vorhätte ihn ihm wieder wegzunehmen…? 😉
      Gehe nach wie vor bzw. mehr denn je davon aus, dass die ganze Angelegenheit von irgendeinem Libanesen-Clan gesponsort wird…

      Kownacki ist schon nicht untalentiert. Da es aber mehrere Leute mit mehr Talent und professionellerer Einstellung gibt, wird es für Kownacki sicher nicht für die Weltspitze reichen.
      Soll nicht heißen, dass er an einem guten Tag nicht mal einen Top-Gegner (der gerade einen schlechten Tag hat) besiegen könnte, aber auf Dauer wird er sich definitiv nicht an der Weltspitze etablieren können.

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