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Abraham vs. Krasniqi wird versteigert

Bereits zu Beginn des nächsten Jahres beginnt das neue Box-Jahr mit einer spannenden Ansetzung im Supermittelgewicht: Am 4. Januar wird im ungarischen Budapest der Kampf zwischen Arthur Abraham (45-5-0, 30 K.o.) und Robin Krasniqi (46-4-0, 17 K.o.) vom Weltverband der WBO versteigert.

Laut Reglement muss der Fight innerhalb von 90 Tagen steigen. Der WBO-International-Titelträger Abraham erhält 60 Prozent der Kampfbörse, der WBO-Inter-Continental-Champion Krasniqi muss sich mit 40 Prozent begnügen.

Bisher wurde zwischen beiden Lagern keine Einigung erzielt. So wird für „King Arthur“ das Berliner Sauerland-Team und für den 29-jährigen Krasniqi der SES-Boxstall von Ulf Steinforth aus Magdeburg bieten. Die beiden deutschen Boxgrößen kooperieren mit dem Fernsehsender Sat.1.

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Anfang April könnten die Nummer zwei und drei der WBO-Weltrangliste im Supermittelgewicht für einen großen Kampfabend in Deutschland im Ring stehen. Auf Platz eins rangiert der US-Amerikaner Jesse Hart.

Der Sieger des deutsch-deutschen Fights erhält die Chance als Pflichtherausforderer gegen den WBO-Weltmeister Gilberto „Zurdo“ Ramirez (34-0-0, 24 K.o.) anzutreten.

Der 25-jährige Mexikaner boxte zuletzt am 9. April in Las Vegas gegen Abraham und sicherte sich den WM-Gürtel seines Kontrahenten. Bisher ist Ramirez ungeschlagen. Normalerweise hätte er in neun Monaten eine Titelverteidigung bestreiten müssen. Zwischenzeitlich hatte der junge Sportler aber mit Verletzungen zu kämpfen.

Foto: Picture Alliance

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6 Kommentare

  1. 29. Dezember 2016 at 01:34 —

    Das Ding wird Sauerland vermutlich ersteigern. SES einigt sich nur nicht damit eine möglichst hohe Summe zustande kommt.Ich persönlich gehe von ko Sieg Abrahams aus gegen Krasniqi. Dieses Jahr scheint es viele Fights zu geben mal schauen was neues hervor kommt an Boxern. Leon Bauer sollte jetzt schritt für schritt gegen stärkere Gegner getestet werden.

  2. 29. Dezember 2016 at 11:32 —

    was will Sauerland mit dem kampf? Abraham hat keine chance gegen Ramirez also warum den eliminator machen. soll doch krasniqi gegen ramierz. das wäre ein guter Zahltag für ihn. und Abraham soll gegen sturm. das wäre des bessere Zahltag für ihn mit Chancen auch weitere als rematch!

    • 29. Dezember 2016 at 16:01 —

      Abraham hat schon Chancen in Deutschland und in einen kleineren Ring so das Ramirez nicht mehr weglaufen kann.Und Abraham muss auch wollen da rein zu gehen wo das weh tut.Ramirez ist zu knacken.1 xmal hat der ne gute Leistung gezeigt.Aber noch nicht bestätigt.Jagen erobern ist das eine.Aber halten und verteidigen ne andere Hausnummer.Bezweifel das ramirez auch sauber war.

      • 30. Dezember 2016 at 00:25 —

        Nun mal nicht gleich persönlich werden. Schau dir den kampf an.Dann siehst du das er anfangs AA ausgeboxt hat aber mehr rückwärtsbewegung hatte als vorwärts.Und in der Rückwärtsbewegung hat er geschlagen.Immer bedacht möglichst weit weg zu sein.Ich sage nicht das Abraham gut war oder ein besserer Boxer.Aber ich schaue mir auch Schwächen der siegreichen Boxer an.Und wir alle wissen das die Dopingtest,sei es unangemeldete während der Trainingsphase in anderen Ländern lahm sind. Denn jeder normale Boxer der nicht dopt muss sich alles einteilen.Aber wenn es welche gibt die alles ohne zu ermüden machen sind die Gedanken legitim.Laßt mal unangemeldete Dopingtest in trainingslagern der Boxgrößen drüben machen und garantiere dir es sind mehr positiv als du je erahnen tust.

        • 30. Dezember 2016 at 09:32 —

          Dennoch sind solche Äußerungen, bezüglich des vermeintlichen konsumes Leistungssteigernder Mittel, völlig unangebracht solange keine Beweise vorliegen. Somit ist dies keine gültige Argumentation.

          Es ist doch keine Schwäche seitens Ramirez sich jeglicher Gefahr durch Distanz zu entziehen, er eine starke dies so kontinuierlich umzusetzen über 12 Runden.

          Deiner Logik nach hat ja jeder Boxer , der sich nicht treffen lässt , eine Schwäche. Er vermeidet getroffen zu werden um nicht KO zu gehen.
          Ich verstehe deine Argumente einfach nicht.
          Ramirez ist bestimmt kein überboxer aber für Abraham hat es ganz easy gereicht . Sobald der armenische König seine Komfortzone Deutschland verlässt, bekommt er auf die Backen.

          Abraham war NIE ein wahrer Weltmeister.

  3. 29. Dezember 2016 at 21:33 —

    Ich denke, dass weder SES noch Sauerland diesen Kampf wollen. Sauerland kann kein Interesse daran haben, weil Abraham als Sieger noch mal gegen Ramirez? – No way … Geht er gegen Krasniqi unter, kann er seine Handschuhe an der Nagel hängen.

    Für SES kann es gut sein, einen Kampf gegen Ramirez als Ziel zu haben. Einen Boxer zu einem Titelkampf führen… gute Börse … egal ob er gewinnt oder verliert. Das ist das Erfolgsrezept von SES.

    Für Krasniqi wäre es leichter, gegen einen anderen Boxer die Quali zu bestehen. Ich denke fast, Abraham vs Krasniqi kommt nicht zustande.

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