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Abdusalamov erleidet Schlaganfall: Promoter Lewkowicz eröffnet Fond für Krankenhausrechnungen

Sampson Lewkowicz, Lucas Matthysse ©Claudia Bocanegra.

Sampson Lewkowicz, Lucas Matthysse © Claudia Bocanegra.

Der russische Schwergewichtler Magomed Abdusalamov, der sich nach seinem Kampf am 2. November in New York gegen den Kubaner Mike Perez im künstlichen Koma liegt, hat nach Angaben seiner Promotionfirma nun auch noch einen Schlaganfall erlitten.

Abdusalamov befindet sich derzeit auf der Intensivstation des New Yorker Roosevelt Spitals und wird dort vermutlich noch für eine lange Zeit bleiben müssen. Um für die immer höher werdenden Kosten aufkommen zu können, hat sein Promoter Sampson Lewkowicz einen Fond eröffnet, für den mittlerweile bereits 50.000 Dollar zusammengekommen sind.

“Wir werden tun, was getan werden muss, um Magomed zu helfen”, sagte Lewkowicz. “Er und seine Familie werden unsere Hilfe benötigen. Er wird finanzielle Hilfe brauchen, um die Arztrechnungen für seine Behandlung zahlen zu können, und auf seine Familie kommt wegen dieser schrecklichen Sache eine finanzielle Notlage zu. Wir können als Boxfamilie den tapferen Männern und Frauen, die in diesem Sport kämpfen, nicht den Rücken zuwenden, wenn sie uns am meisten brauchen. Wir werden alles Mögliche tun, um ihn wieder auf die Beine zu bekommen. Magomed wird nie wieder kämpfen, er ist aber ein guter und tapferer Mann mit einer lieben Familie. Wir werden sicherstellen, dass alle diese Situation überstehen werden. Das ist das Richtige, was zu tun ist. Jeder Dollar wird helfen.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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112 Kommentare

  1. Lennox Tyson
    7. November 2013 at 17:55 —

    “Wie gesagt, würde ich für diese Kinder eher nichts spenden, weil ich ziemlich starke Zweifel daran habe, dass man damit wirklich langfristig hilft.”

    Und wenn Du einen ins Koma geschlagenen Boxer hilfst, wem hilfst du dann “langfristig”?

  2. Lennox Tyson
    7. November 2013 at 17:56 —

    In Deiner Logik unterstützt du damit eine Fehlentwicklung im Boxsport, die bei den Amateuren weniger ausgeprägt ist.

  3. Lennox Tyson
    7. November 2013 at 17:59 —

    Diese ganze Sache macht einen nachdenklich: Die Leute wollen Blut und “Schlachten” sehen und die Gentlemen des Boxsport werden als Weicheier verlacht. Dabei ist die Frage, ob man “sweet science” sehen will, oder spektakuläre Prügelorgien. Und wenn man sich die Boxer anschaut, die durch solche Prügelorgien gegangen sind, dann wird einem ganz anders (Ali, Smoking Joe, Riddick Bowe, James Toney usw…). Womöglich hat man mit einem Boxstil wie Haye oder Wladimir, der auch das “Nicht-Getroffen-Werden” betont einfach ein besseres Leben nach dem Boxen.

  4. Lennox Tyson
    7. November 2013 at 18:13 —

    Diese ganze Sache macht einen nachdenklich: Die Leute wollen Bl.ut und “Schlachten” sehen und die Gentlemen des Boxsport werden als Weiche.ier verlacht. Dabei ist die Frage, ob man “sweet science” sehen will, oder spektakuläre Prügelorgien. Und wenn man sich die Boxer anschaut, die durch solche Pr.ügelor.gien gegangen sind, dann wird einem ganz anders (Ali, Smoking Joe, Riddick Bowe, James Toney usw…). Womöglich hat man mit einem Boxstil wie Haye oder Wladimir, der auch das “Nicht-Getroffen-Werden” betont einfach ein besseres Leben nach dem Boxen.

  5. Speedman
    7. November 2013 at 18:16 —

    @ Lennox
    Nicht nur “womöglich”!

  6. meatknife
    8. November 2013 at 07:46 —

    @Lennox Tyson: Es ist halt in erster Linie ein Sport. Man kann durch Punkte oder K.O. gewinnen. Ich glaube, dass bei vielen Boxern schon in der Amateur Ausbildung Fehler gemacht wurden und man meint einen “Rohdiamanten” zu haben, der alles durch seine Schlagkraft entscheinden kann.

    Wenn dann mal ein “richtiger” Gegner kommt ist sowohl der Boxer als auch der Trainer überfordert, das Ergebnis haben wir bei Mago (und auch schon bei vielen anderen) erleben müssen.

    Wie gesagt, ich liebe spektakuläre Kämpfe und K.O.´s aber ich werd´mich ab jetzt nicht mehr beschweren, wenn ein Kampf vom RIngrichter (oder vom Arzt) beendet wird.

  7. Gary
    8. November 2013 at 11:17 —

    ja habe mich den Kampf angeschaut. Na ja sah nicht so übel aus wie berichtet wurde. Gabs deutlich schlimmere. Mago hat ja bis zum Schluss mitgehalten und hatte schon noch selbst Möglichkteiten für ein KO seinerseits gehabt.

    Es ist ähnlich wie Kovalev mal gegen Roman Simakov nach Punkten gewann und dann ist Simakov nach 3 Tagen an Folgen der Schläge gestorben. Es war keine “extreme” Überlegenheit von Kovalev gewesen.

    Ja ist halt Berufsrisiko, man sollte sich dessen bewusst sein. Was soll man dazu sagen. Die grossen Verbände zumindest, sollten die Krankenhauskosten für solche Fälle übernehmen und nötigen Versicherungen grundsätzlich dazu abschliessen, meiner Meinung nach.

  8. chris
    8. November 2013 at 11:43 —

    @ Gary sehe ich ähnlich hoffe mago wird wieder fit

  9. theironfist
    8. November 2013 at 13:06 —

    traurige Geschichte, gottseidank kommt sowas nur selten vor in diesem Sport, tödliche Unfälle können aber auch in anderen Sportarten vorkommen, das ist nun mal das Berufsrisiko beim Boxen

    wundert mich schon das man in diesem Sport nicht entsprechend versichert ist??..aber nette Aktion, anstatt so einen schwachsinnigen Kampf zweier Boxopas nach Moskau zuholen, sollte ein Ryabinsky mal lieber seinen Landsmann unterstützen!!

  10. mik
    8. November 2013 at 16:03 —

    Klitschko, nach dem Kampf in New York:„Ich werde die Zuschauer auch weiterhin langweilen, ich behalte meinen Stil“

  11. clockdva
    8. November 2013 at 17:20 —

    @gary

    kovalev hat durch tko in der 7. runde gegen simakov gewonnen. 😉

  12. Gary
    8. November 2013 at 19:20 —

    @clockdva

    ja habs falsch in Erinnerung gehabt

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