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Abass Baraou verteidigt WBC International Titel

Abass Baraou (8-0, 5. K.o.) hat am Sonnabend seinen WBC International Titel im Superweltergewicht gegen den Iren John O’Donnell (33-3, 11 K.o.) verteidigt. Der 24-Jährige gewann seinen Kampf im Vorfeld des WBSS-Finales im Superleichtgewicht zwischen Regis Prograis (24-0, 20 K.o.) und Josh Taylor (15-0, 12 K.o.) in der Londoner O2 Arena nach technischem K.o. in Runde sechs.

Baraou übernahm von Runde eins an die Initiative und zeigte einige sehenswerte Kombinationen. Mit fortwährender Kampfdauer brachte der Oberhausener O’Donnell immer mehr in Bedrängnis, der wiederum nur wenig entgegenzusetzen hatte. In Runde sechs hatte der ungeschlagene Baraou seinen Gegner erstmals am Boden, wenige Sekunden später wurde der Kampf zugunsten des Schützlings von Trainer Ulli Wegner abgebrochen.

„Ich bin einfach nur happy, hier bei meinem ersten Kampf in England den Titel verteidigt zu haben“, so Abass Baraou. „Ich war vorher schon sehr nervös, habe während des Kampfes aber die ganze Zeit die Stimme meines Trainers im Ohr gehabt und unseren Plan zu hundert Prozent umgesetzt. Ich bin sehr froh, dass es gerade so gut für mich läuft!“

Auch Denis Radovan (13-0-1, 6 K.o.) konnte ein erfolgreiches und überzeugendes England-Debüt in der Londoner O2 Arena feiern. Der 27-Jährige, erstmals von seinem neuen Trainer Grant Smith betreut, dominerte seinen Supermittelgewichtskampf gegen den Briten Luke Blackledge (26-9-2, 9 K.o.) von Beginn an. Ende der dritten Runde hatte der Kölner seinen Gegenüber am Boden, doch die Glocke rettete Blackledge. In Runde vier erhöhte Radovan die Schlag- und Trefferzahl, so dass die Ecke seines Gegenübers ihren Schützling in der folgenden Pause aus dem Kampf nahm. Damit bleibt der amtierende IBF Europa-Champ ungeschlagen und feierte seinen 13. Sieg im 14. Profikampf.

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„Ich und mein Team sind voll zufrieden“, äußerte sich Denis Radovan nach dem Kampf. „Vor allem wenn man bedenkt, dass Grant Smith erst seit fünf Wochen mein Trainer ist. Ich war am Anfang vielleicht etwas angespannt, habe dann aber schnell reingefunden, konnten den Fight nach Belieben bestimmen und am Ende noch ein Highlight setzen. In England zu boxen ist einfach eine ganz andere Welt, das war grandios!“

„Beide Jungs haben sensationelle Kämpfe geboxt und völlig verdient gewonnen“, freut sich auch Promoter Nisse Sauerland. „Für ihre Entwicklung ist es sehr gut, dass sie auf diesem großen Event eine solche Leistung gezeigt und auch hier in England auf sich aufmerksam gemacht haben!“

Foto: KGZ Fougstedt

Quelle: Team Sauerland

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