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Luis Ortiz nach Sieg über Jennings Titelfavorit?

Mit einer beeindruckenden Vorstellung besiegte Luis Ortiz (25-0,22Ko’s) den Amerikaner Bryant Jennings durch technischen Knockout in der siebten Runde. Doch wie gut ist der 36-jährige Kubaner wirklich? Welche Chancen hat er auf einen WM Kampf?

 

In der letzten Ausgabe von “Boxing After Dark” auf HBO bewies der Kubaner seine Übermacht und dominierte den Kampf aus der Soutpaw-Stellung. Mit unglaublichen 343 Siegen mit nur 26 Niederlagen hat Ortiz eine lange Amateurkarriere hinter sich. Der technisch versierte Boxstil gepaart mit Beweglichkeit und Knockoutpower ist nicht nur schön anzusehen, der Kubaner verfügt über echte Waffen in seinem Schlagarsenal. Seine Führhand ist zwar ausbaufähig, die linke Gerade und der linke Uppercut  zerstörten Jennings aber von Runde zu Runde mehr.

Der tapfere Amerikaner, der zuletzt Ex-Champion Klitschko zwölf Runden fordern konnte, kämpfte zwar beherzt und landete ebenfalls gute Treffer. Ortiz hatte aber meist die Oberhand, schlug die besseren Konterschläge und nahm Jennings beste Schläge ohne mit der Wimper zu zucken . Er verließ den Ring in der siebten Runde als eindeutiger Sieger. Jennings (19-2,10 Ko’s) schaffte es nach dem Niederschlag zwar noch auf die Beine, wurde aber sofort von Ortiz attackiert und vom Ringrichter aus dem Kampf genommen.

Flucht ist für Boxer aus Kuba oft der einzige Weg ins Profigeschäft!

Kubaner sind im Boxgeschäft gefürchtete Sportler. Durch die politischen Umstände und der fehlenden Möglichkeit mit ihrem Beruf Geld zu verdienen versuchen viele die Flucht in die USA. Auch Ortiz floh 2008 um im Profigeschäft einzusteigen. Seine Frau und seine Tochter musste er damals zurücklassen. Nach dem Sieg über Lateef Kayode wurde er WBA Interimschampion positiv auf Doping getestet, was den Kampf zu einem “No Contest” machte und den Titelgewinn platzen ließ. Ortiz  bestritt diese Vorwürfe seither klar und eindeutig.

“I have never eaten anything to seek for advantage over my opponents. The only thing I take in abundance when I prepare for a fight is water. Those people from Las Vegas are crazy.”

Nach dem Sieg über Vidondo, gegen den er sich den WBA Intermistitel endgültig sicherte, folgte nun der eindeutige Sieg über Jennings. Mit seinen Fähigkeiten im Ring ist der Kubaner für jeden Boxer im Schwergewicht eine echte Herausforderung, um nicht zu sagen Prüfstein. Jennings war wohl erst der Anfang, wenn es um Duelle mit den Besten des Schwergewichts geht.

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33 Kommentare

  1. 22. Dezember 2015 at 19:40 —

    Gute Leistung von Ortiz, wobei es menschlich natürlich allerunterste Schublade ist, seine Familie in der Hoffnung auf ein lukrativers Leben zurückzulassen…
    Interessant, wenn ein technisch guter Kubaner im HW auch mal ordentliche KO-Power hat. Aber man muss natürlich auch sagen, dass er mit 36 nicht mehr der Jüngste ist. Wenn er ganz oben angreifen will, sollte er sich beeilen. Wobei ein KO-Sieg gegen Jennings da ja schon der erste Schritt in die richtige Richtung ist…

    • 22. Dezember 2015 at 20:15 —

      “… wobei es menschlich natürlich allerunterste Schublade ist, seine Familie in der Hoffnung auf ein lukrativers Leben zurückzulassen…”

      Hab ehrlich überlegt, ob ich dazu überhaupt was schreiben soll, ist ja durchaus eine dreiste Aus.sage über den Mensch so zu urteilen.

      Man stelle sich vor er hätte gar keine andere Chance als diesen Weg zu gehen um sich und seiner Familie was besseres zu bieten, um der gesamten Familie eine Zukunft zu geben.
      Oder er und seine Familie hätten gemeinsam entschieden, dass das der (einzige) Weg ist.

      Mal n Zitat aus einem Interview:
      Frage:Anson Wainwright – “Can you tell us a little about why you decided to leave Cuba for America and turn pro? What sacrifices have you made by leaving Cuba?

      Antwort: Luis Ortiz – “I left Cuba with a dream in my mind. To come to America and become champion of the world. To make a life here and to one day bring my wife and little daughter who I love and miss so much.”

      Das Interview ist von 2011 (als Quelle bei Wikipedia für die Familie zurückgelassen geschichte) also nicht unbedingt up to date…

      Wer weiß, ob die Familie nun zusammengeführt wurde?

  2. 22. Dezember 2015 at 20:03 —

    da sieht man wie schlecht klit ist,schaffte gegen jennings ein erbärmlichen Punktsieg. das Schwergewicht ist sehr interessant geworden.

  3. 22. Dezember 2015 at 22:06 —

    Ich hatte Ortiz schon abgeschrieben, dachte er ist halt der typische Cubaner der schon satt ist. Verstehe nur nicht warum er so langsam aufgebaut wurdes. Jetzt mit fast 37 ist es schon fast zu spät. Schade.

    @YH
    Denke HWF dachte das er seine Familie richtig verlassen hat.

    • 23. Dezember 2015 at 08:39 —

      @ GGGGG & YH

      …gehe nach wie vor davon aus, dass er seine Familie verlassen hat.
      Will nicht ausschließen, dass er die nicht sonderlich wahrscheinliche Möglichkeite nutzen würde, seine Familie “nachzuholen”, aber vorranging wird es ihm schon darum gegangen sein, sich erstmal selbst “in Sicherheit” zu bringen. Nach dem Motto “wenn’s klappt is’ gut, wenn’s nicht klappt, is’ wenigstens noch für micht gut…”
      Gehe davon aus, dass Kinder in einer schwierigen Situation eher einen Vater brauchen, der ihnen beisteht, als einen, der in einem anderen Land ein Star wird.

      Soweit ich weiß, hat Solis z. B. wohl auch seine Familie verlassen (wobei ich bei ihm nicht weiß, ob er Kinder hat). Und er macht z. B. auch nicht den Eindruck, dass es zu seinen primären Zielen gehören würde, seine Familie “nachzuholen”. (…muss natürlich bei Ortiz nicht genauso sein, aber es sieht für mich zumindest danach aus.)

      • Das ist doch absoluter Schwachsinn!!

        Das was Ortiz gemacht hat, haben schon Tausend andere Väter auch gemacht. Warum? Weils die einzig richtige möglichkeit ist. Denn dort vom rumnsitzen in Kuba kann man keine kinder ernähren.

        Mein Onkel ist damals auch ausgewandert und hat dann seine Familie nachgeholt. Nun gehts denen bedeutend besser.

        Ich weiß nicht wie negativ man denken muss, um dabei vorangig von Egoismus des Vaters auszugehen. Das ist einfach absurd.

        Falls er sich von seiner Familie getrennt hat, dann hat es einen grund(zumindest von der Frau). Sowas passiert in den besten Familien. Wo soll man ortiz da jetzt einen vorwurf machen?

  4. 22. Dezember 2015 at 22:46 —

    Denke er wird Fury besiegen….

    • 22. Dezember 2015 at 23:09 —

      Um Fury zu besiegen muss es erst mal zum Kampf kommen. Weder Fury noch Wilder noch Klitschko würden “jetzt” gegen ihn kämpfen, nicht weil sie.Angst haben sondern weil er (noch) kein Geld bringt. Später bringt er mehr Geld ist aber nicht mehr in seiner Prime. Er kommt einfach zu spät

      • 23. Dezember 2015 at 09:42 —

        …sehe ich ähnlich, wobei es ja schon realistisch ist, dass er noch 2 Jahre oder länger auf hohem Niveau boxt. In den Ranglisten dürfte er jetzt eine ganz passable Position eingenommen haben, sein Kampfrekord ist blütenrein und wenn er noch 2 Kämpfe gegen hoch gerankte Gegner erfolgreich absolviert, hat er vllt. schon noch mal die Möglichkeit, oben anzugreifen. Dazu muss er jetzt aber natürlich Gas geben!

  5. 22. Dezember 2015 at 23:28 —

    ist das euer ernst verdammt da riskiert einer sein leben bei der flucht für seine familie um ein riskanten traum zu verwirklichen und seinen liebsten etwas bieten zu können ( auch wenn ich die kuba flüchtlinge nicht feiere da ich politisch etwas anders weniger kapitalistisch eingestellt bin aber ich wage micj auch nicht zu urteilen da ich nicht in ihrer lage bin oder war trz. fand ich savon und stevenson immer ehrenhaft für ihre loyalität) vergesst nicht das kann auch mies in die hose gehen und dann urteilen hier ein paar sesselfurzer aus einem land mit menschen ohne jegliche moral das fängt schon beim platz machwn im bus an und zieht sich bis zur einfachsten unterstützung hilfsbedürftiger im alltag echt kommt mal wieder klar und ja er hat seine familie doch schon nachgeholt ihr hättet euch stattdessen das nächst beste 18 jährige busenwunder zugelegt da bin ich mir ganz sicher

  6. 22. Dezember 2015 at 23:40 —

    Hey Cubamann, bleib mal locker. Es war nur einer der es kritisiert hat (vielleicht auch falsch verstanden) und nicht mehrere 😉

  7. 22. Dezember 2015 at 23:46 —

    “Kubaner sind im Boxgeschäft gefürchtete Sportler. Durch die politischen Umstände und der fehlenden Möglichkeit mit ihrem Beruf Geld zu verdienen versuchen viele die Flucht in die USA.”

    Jaja, da sieht man wieder ein bekanntes Phänomen das viele Sportler aus sozialistischen Ländern aus reinen Kapitalertragsinteressen zum Spielball eines Spiels werden, den sie oftmals nicht richtig durchschaut haben bzw. durchschauen konnten und was im Falle Luis Ortiz ein bisschen falsch dargestellt wird, auch von internationalen Boxmagazinen!

    Zum einen ist es eher so, dass Auswahlboxer in Kuba eine vergängliche Natur haben, gerade im Schwergewicht außer sie heißen Savon. Wer aus Leistungsgründen oder Mängeln an Disziplin befürchten muss nicht mehr in der Auswahl boxen zu dürfen, baut sich eben seinen eigenen (Alp)Traum. Luis Ortiz ist einer der fast unzähligen Beispiele an kubanischen Boxern die mit dem Ziel ins US-Profiboxbusiness einzusteigen fast abgesoffen wären. Schuld ist hier aber nicht etwa der 90 km Seeweg zwischen Kuba und Miami, sondern viel eher die Illusion dort ohne weiteres Karriere machen zu können. Die Liste der ehemaligen Auswahlboxer Kuba’s wird von Jahr zu Jahr immer länger aber es lohnt sich einen näheren Blick auf die Gründe des Ausscheidens aus der Auswahl zu wählen. Luis Ortiz war damals schon von seinem Auswahl-Nachfolger Robert Alfonso verdrängt worden, welcher heute ebenfalls sein Glück im Profizirkus der USA versucht, weil ihm ähnlich wie Ortiz das gleiche Schicksal widerfuhr. Wer nicht in der Auswahl boxen darf, darf international nicht antreten wie in jedem anderen Land auch und kann sich auch die Privilegien eines Auswahl-Kubaners künftig ins Klo hängen. Das man in Kuba kein Geld mit dem Boxen verdienen kann, ist das typische Geschwätz von Leuten die davon keine Ahnung haben. Die Auswahlboxer Kuba’s bekommen pro Kampf ca. 5000 US-Dollar und das ist nicht gerade wenig wenn man bedenkt wieviele Kämpfe Auswahlboxer im Jahr machen. Siegesprämien bei Meisterschaften sind da noch gar nicht mit eingerechnet, ganz abgesehen von den Privilegien mit Ferrari durch Kuba fahren zu dürfen und einem Haus in den teuersten und sichersten Wohlfühlgebieten der Insel. Diesen Sportlern fehlt es definitiv an gar nichts!
    Leider werden aber die Möglichkeiten eines flüchtigen Auswahl- bzw. Ex-Auswahlboxers in den USA total verkannt. Wer aus blanker Egomanie schon seine Familie zurücklassen muss, fällt dann noch in die Hände Leuten die an diesen Leuten mitverdienen wollen bis es knirscht im Bindegewebe. Nicht nur das viele dieser Kubaner dann beim Rummelboxer wieder anfangen, sondern auch die dunklen Seiten des Profiboxens made in USA zu spüren bekommen, denn ohne Moos nix los. Promoter die einem dort gleich mal eine Boxlizenz verschaffen und Profibedingungen für die Boxer schaffen können, gibt es nämlich nicht wie Sand am Meer. Ortiz’s ehemalige Auswahlkollegen Torriente, Ramon Luis, Ugas, Alfonso und Co. können davon ein Lied singen. Und selbst mit dem Talent und Fähigkeiten eines Yordenis Ugas konnte man in den Staaten keine Punktrichter vom schmieren abbringen, so das sich genau dort die Unterschiede zwischen Auswahlboxen und Profiboxen aufzeigen. Wer einmal verliert oder von den Punktrichter dazu genötigt wurde, darf sich wieder ganz hinten anstellen auch in finanzieller Hinsicht!
    Boxer wie Marcos Forestal und Hector Frometa haben bei ihrem Sprung in die Staaten bisher noch das Glück gehabt einen halbwegs liquiden Promoter zu finden. Das kann sich aber ganz schnell ändern, spätestens wenn es dann regelmäßig über die Punktzettel geht. Da ist ein Uppercut wie der von Ortiz eigentlich genau die richtige Waffe um all dem zu entgehen.
    Es gibt aber auch kubanische Profiboxer welche komplett andere Wege gegangen sind, weil diese zum Beispiel in Kolumbien, Ecuador, Spanien, Thailand oder auch Finnland ihre neue Wahlheimat gefunden haben. Warum auch nicht?!

    Als ich am frühen Samstag Morgen mir den Kampf Barthelemy vs Shafikov ansah, staunte ich wieder mal nicht schlecht als ich den Vorbericht zum Kampf sah, welcher vor US-Propaganda nur so überlief. In diesem Bericht wurde ausdrücklich noch Werbung dafür gemacht, dass kubanische Boxer die Flucht in die Staaten als Chance für ihren Lebenstraum sehen sollten. Überbringer dieser Botschaft war kein geringerer als Rances Barthelemy himself. Dort wurde tatsächlich suggeriert, dass das Profiboxen in den Staaten ein Selbstläufer für kubanische Boxer ist, welche bereit sind “hart dafür zu arbeiten”! Grotesk oder? Kein Wort über Boxlizenzen, Pässe, Krankenversicherung und anderer widrige Umstände die einem Flüchtling ohne Geld dort zu Teil werden! Kubanische Dollarnoten kann man dort allenfalls noch als Lesezeichen verwenden oder versuchen die Wand zu tapezieren.

    Es ist das alte Spiel mit dem gleichen kapitalistischen Phrasen, welches so manchem mir bekannten DDR-Sportler die Kotze hochkommen ließ. Mir fällt da nur ein bekanntes Beispiel ein, welches ich euch mal kurz erzählen möchte. Ein ehemaliger DDR-Oberliga-Fussballer der nicht weit von mir weg wohnt, ergriff 1987 die Chance zur Flucht bei einem Trainingslager im Norden Europas eines bekannten Vereines aus dem Erzgebirge um anschließend Bundesliga im mittleren bis südlichen Hessen zu spielen. Nach ein paar Spielen, der Wechsel in die 2. Liga zu einem damaligen recht passablen 2. Ligisten (heute 3. Liga). Auch dort ein paar mehr Spiele und das Kreuzband und der Meniskus war im Arsch. Was dann? So oder so ähnlich erging es vielen Sportlern die aus finanziellen Eigeninteressen ihr Leben erstmal so richtig bergab rollen haben sehen. Von denen redet heute kein Mensch mehr und es ist dabei unerheblich welchen Sport sie ausübten aber es trotzallem fertig brachten Familie und Freunde zu verlassen um den Geldscheinen hinterher zu jagen wie ein Heroinjunkie dem Rosa Drachen. Das ist die Tragik die oftmals dabei entsteht. Die einen saufen ab beim flüchten, die anderen müssen dann oftmals erkennen, dass sie hier für ein Minimum an würdigen Lebensumständen kämpfen müssen und nur die wenigsten schaffen es sich dort wieder zu finden, wo sie ihrer Meinung nach hingehören. Und selbst dann ist es naiv zu glauben, dass alles nach Maß läuft und Sympathien inbegriffen sind.
    Luis Ortiz kann sich unheimlich glücklich schätzen, dass sich die Flucht für ihn doch noch auszahlen könnte, denn es sah lange nicht so aus!

    • 23. Dezember 2015 at 13:12 —

      “Vorurteile führen nur zur Ablehnung dessen, was wir nicht kennen.”

      Eine nette kleine Abhandlung zum Thema, “Familie verlassen für Geld”. Vielen Dank dafür,denn nicht viele machen sich die Mühe, gezielt plazierter Propaganda den Wind aus den Segeln zu nehmen.

      Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell der westliche Mensch mit seinen Vorurteilen schiesst ohne zu erkennen, was er damit anrichtet. Im Auftrag der USA schürt die deutsche Propagandamaschine Vorurteile über die Russische Föderation. Das diese tatsächlich zu einem europäischen Krieg führen können, interessiert dabei nur sehr wenige. Sie glauben einfach das, was die BILD schreibt und meinen tatsächlich, dass sie bessere Menschen sind.

      Zu welchen Ereignissen die Kriegspropaganda ab 1935 geführt, ist dabei längst vergessen. Der zweite Weltkrieg kann sich ja nicht wiederholen, den Addi ist ja bereits tot!

    • 23. Dezember 2015 at 13:56 —

      du vergisst eines in deinem beitrag aber ganz gewaltig. warum müssen die von dir genannten Sportler den fliehen. weil sie in Systemen leben in denen es ihnen nicht frei steht zu gehen. ob sie Geldscheinen hinterherjagen oder einfach die Freiheit möchten ist völlig egal. die frage ist doch warum ist ihnen das nicht gestattet so wie es dir z.b. gestattet ist hinzugehen wohin du willst?

    • 23. Dezember 2015 at 14:01 —

      @ BILDnotwelcome

      Sehr guter Kommentar!

  8. 23. Dezember 2015 at 00:34 —

    Das musstest du mal loswerden

    • 23. Dezember 2015 at 00:39 —

      Aufjedenfall!
      Daran sieht man, dass manchmal ein schmaler Grat besteht zwischen Guantanamo Boxschule und Guantanamo Folterwerkstatt!

  9. 23. Dezember 2015 at 03:26 —

    @gggg ich wollte nur mal kurz die sau raus lassen amigo
    musst heute wieder mit ansehen wie ein rollstuhlfahrer der kurz hilfe brauchte von einer ganze meute ignoriert wurde und 2 leute die. meinten sie haben keine zeit da ihre sbahn gleich kommt ich hoffe das karma hat sie nicht auf die gleise fallen lassen
    aber immerhin hätten sie dann noch ihren zug erwischt oder besser gesagt der zug sie 😀

  10. 23. Dezember 2015 at 07:44 —

    @ Bildnotwelcome

    Meinte nur..Wirklich gut geschrieben…einer der interessantesten Comments bisher

  11. 23. Dezember 2015 at 09:20 —

    @ Bnw: Interessante Infos.

    @ cubastyle: Gehe schon davon aus, dass jemand, der flüchtet und seine Familie zurücklässt, ohne zu wissen, ob er die Familie wirklich später nachholen kann, schon in erster Linie vorrangig an sich selbst denkt. Sollte das bei Ortiz anders sein und er seine Familie tatsächlich zu sich geholt haben, habe ich ihn natürlich mangels dieser Info zu Unrecht kritisiert.
    Habe mit übrigens extra KEINE Familie zugelegt, weil ich mir eben die Option freihalten will, mir bei Bedarf die nächste 18jährige zuzulegen (wobei “Busenwunder” eher nicht so mein Fall sind…) 😉

  12. 23. Dezember 2015 at 12:49 —

    aber die wba wird immer sinnloser. da gibt es jetzt eine super wm. dazu gibt es einen regulären wm. dann haben sie vor ein paar jahren noch beschlossen, dass er eigentlich PH zum Interims wm wird. ist schon lächerlich genug aber ok ein titel für den PH bis er dann gegen den regulären boxt. nur passiert sowas jemals? sowohl Ortiz als auch feigenbutz und culcay verteidigen ihre “titel” ständig. noch schlimmer es gibt sogar noch andere PH wie sturm, Brown oder oquendo gegen die regulären wm zuerst verteidigen müssen. das ist schon nicht mal mehr lächerlich. das ist einfach völlige Willkür.

  13. 23. Dezember 2015 at 14:16 —

    Ob Ortiz Titelfavorit ist, bzw. ob er eine Titelchance bekommt, steht wohl in den Sternen……..

    Die beste Möglichkeit wäre wohl wenn er eine Chance gegen den Sieger Chagaev/Browne um den regulären WBA-WM-Titel bekommen würde!
    Boxen kann Ortiz ja, aber was kann er vertragen?

    @ Brennov

    Nun, ursprünglich war die Idee eines WBA-Super-Champs gar nicht schlecht, aber dann hat die WBA angefangen auch noch einen regulären WBA-WM zu küren und somit wurde das zur Farce, ähnlich verhält es sich mit dem Interims-WM-Titel der mittlerweile von der WBA ähnlich skrupellos verteilt wird wie beim WBC die diversen Silber-Titel,…….reine Geldmacherei!
    Und natürlich sind auch die diversen TV-Sender weltweit daran Schuld da diese möglichst viele oder nur Titelkämpfe übertragen wollen!

  14. 23. Dezember 2015 at 14:35 —

    ich fand anfangs die Idee mit dem super und den regulären wm gut. so wie es im HW war, dass es einen Champion gibt der 3 titel hält da bleibt dann halt einfach nicht viel zeit für die TV und da macht der reguläre sinn. ein Interims titel hätte früher auch seinen sinn wenn eben der reguläre champ verhindert war aber der herausforder zu seinem recht kommen sollte. dann hat die wba den titel missbraucht um damit einfach jeden PH zu beschenken. auch das wäre noch im Rahmen. aber jetzt gibt es im HW den PH mit Brown und den Interims champ mit Ortiz. das macht halt echt keinen sinn mehr. sturm und oquendo sehe ich noch ein da ist der Rückkampf angeordnet wurden wegen der strittigen Entscheidung!

  15. 23. Dezember 2015 at 18:53 —

    @ Brennov

    Einen Rückkampf bei Sturm und Oquendo siehst du noch ein weil die Punktsiege strittig waren??

    Ok, so hat jeder seine Meinung!

    Meine Meinung ist, das der Kampf Sturm/Chudinov eine ganz klare Angelegenheit war und Chudinov zu recht gewonnen hat!
    Gut, ein Punktrichter war blind/parteiisch, aber man kann nicht bei jedem 2:1-Urteil einen Rückkampf anordnen!

    Im Fall Chagaev/Oquendo sieht es etwas anders aus, der Kampf war eng und schlecht, hätte man so oder so werten können!
    ABER wie sich später rausstellte war Oquendo in dem Kampf gedopt, da steht dem einiges zu, aber bestimmt kein Rückkampf!
    Die WBA macht was sie will und scheißt auf ihre eigenen Regeln!

    • 23. Dezember 2015 at 20:07 —

      du verstehst das jetzt fach. ich meinte das hier mehr prinzipieller Natur. einen fall sturm bzw. oquendo vom Prinzip her lasse ich mir eingehen, dass ein angeordneter Rückkampf vor der PV (dann gegen den int. champ kommen sollte). aber Brown ist kein Rückkampf und er steht schon lange als PH fest. warum muss man dann noch den int. titelausboxen. und kommt dann irgendwann der kampf zwischen echten champ und int. champ? gabs das überhaupt schon mal seit der neuen regelung?

      • 23. Dezember 2015 at 22:41 —

        Die WBA ist doch überhaupt nicht daran interessiert das der Interims-Champ gegen den regulären WM oder Super-WM kämpft, wenn die alle drei ihre “Titel” verteidigen, kassiert die WBA dreimal Sanktionsgebühren, nur darum geht es, der wahre Boxfan bleibt da außen vor!

        Und nur mal so ganz nebenbei, das ein Interims-WM diesen “Titel” verteidigen kann/darf ist ein Hohn!

        Und nochmal, Oquendo war im Kampf gegen Chagaev gedopt, dem steht ein Scheißdreck zu, bloß kein Rückkampf!

  16. 24. Dezember 2015 at 02:51 —

    Sturm holt einfach das finanzielle Optimium aus seiner zu Ende gehenden Karriere heraus und versucht seine guten Beziehungen zu einem letzten internationalen Payday zu nutzen. Da auch Abraham im Mai gegen Ramirez seinen Titel verlieren wird, ist dann endlich Zeit für deutsches Level gekommen, was immer noch für einen gut besuchten Stadionkampf reicht. Da er sich auch um das Management, seinen rudimentären Boxstall und seine Veranstaltungen kümmert, reicht das Niveau logischerweise (aber nicht nur deshalb) nicht mehr für ganz oben – gut verdienen wird er dabei trotzdem. Der Sieger wird Anfang 2016 ebenfalls wieder Fedor Chudinov heißen, da kann man den TV eigentlich ausgeschaltet lassen.

    Die WBA ist einfach der korrupteste und abstruseste aller Verbände, was da an Entscheidungen getroffen wird, darüber kann man einfach nur den Kopf schütteln. Boxerisch tummeln sich da einige gute HWs wie eben Ortiz, Pulev, Parker, Joshua, aber auch Leichen wie Fres(s) „viel Clenbuterol“ Oquendo, Briggs (#4, haha), Tarver, etc. Wie konnte da Pianeta eine Herausforderung bekommen? Die einzige Form von Optimismus, die man da noch haben kann, ist, dass sich boxerische Klasse und/oder Jugend nach langer Zeit vielleicht am Ende doch durchsetzen kann. In diesem Verband aber durch Knockout!

    • 24. Dezember 2015 at 13:26 —

      so sicher bin ich mir da bei sturm noch nicht. evtl. auch über ein umstrittenes urteil könnte er sich die wm holen. und zu Abraham. ob der wirklich gegen Ramirez verteidigt glaub ich kaum eher macht er ne Vereinigung und dann muss die Verteidigung warten auch laut Regelwerk! ich denke Abraham boxt so oder so den sieger aus sturm chudinov! ich hoffe es wird sturm. und danach will ich Abraham gegen feigenbutz sehen!

  17. 24. Dezember 2015 at 13:55 —

    HWFan wie dumm bist du????

    nur weil du ein menschlicher MÜLLEIMER ,
    gehst du davon aus das ortiz auch so ist????

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