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3 Kämpfe Tyson Fury vs Deontay Wilder?

3 Kämpfe Tyson Fury vs Deontay Wilder?

Nachdem er vor kurzem bekannt gegeben hat, dass der Rückkampf gegen Deontay Wilder am 22. Februar 2020 stattfinden wird, hat sich Fury nun erneut zu Wort gemeldet.

Wie britische Medien berichten, soll der „Gypsy King“ in einem Interview mit ‚Behind the Gloves‘  erklärt haben, dass es nicht nur einen, sondern zwei weitere Kämpfe zwischen ihm und dem „Bronze Bomber“ geben werde.

“Es sind zwei Kämpfe gegen Wilder unter Dach und Fach. Wir werden am 22. Februar kämpfen und dann greift eine Rückkampfklausel – es ist eine Trilogie!

Gleichzeitig ließ es sich Fury nicht nehmen, sich noch über seinen „Intimfeind“ Dillian Whyte lustig zu machen: „Es sieht nicht so aus, als würde er seinen Titelkampf bekommen. Ich habe nie schlecht über Dillian Whyte geredet, aber ich höre immer, dass er mich den “Zigeuner-Feigling” nennt. Ich habe vor niemandem Angst. Männer wie ihn schlage ich im Schlaf!“

Sollte Tyson Fury mit seiner Behauptung, es würde noch zwei weitere Kämpfe zwischen ihm und Deontay Wilder geben, die Wahrheit sagen, dann müsste Dillian Whyte wohl noch länger auf einen WBC-Titelkampf warten. Bislang ist der „Body Snatcher“ schon über 600 Tage die Nummer 1 der WBC.

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Die Mitteilung Furys über eine bereits vereinbarte Trilogie kommt überraschend. Selbst Deontay Wilder scheint davon nichts zu wissen, hatte der Bronze Bomber doch noch vor kurzem Dillian Whyte einen Kampf zugesagt.

Jay Deas, der Trainer und Co-Manager von Deontay Wilder hatte Whyte in den Medien einen Fight gegen Wilder in Aussicht gestellt. Nachdem die beiden kommenden Fights des „Bronze Bombers“ gegen Luis Ortiz am 28. September 2019 und Tyson Fury am 22. Februar 2020 schon vertraglich festgezurrt sind und auch Whyte am 20. Juli noch einen Sieg gegen Oscar Rivas einfahren muss, wäre das aber wohl frühestens im Sommer des kommenden Jahres gewesen. Nun scheint es fraglich zu sein, ob ein Kampf zwischen Wilder und Whyte überhaupt zustande kommt.

Zwar hatten Dillian Whyte und sein Promoter Eddie Hearn versucht, beim WBC zu erreichen, dass Whytes Kampf gegen Oscar Rivas als Eliminator akzeptiert wird, aber fraglich ist, ob der WBC – dessen Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar sind – diesem Wunsch noch nachkommen wird.

Und selbst wenn das noch passiert, ist nicht abzusehen, inwieweit Fury und Wilder geneigt sind, den Anordnungen des Verbandes nachzukommen.

Bereits in der Vergangenheit hatte der „Gypsy King“ dem WBC klar gemacht, wie er darüber denkt: „Ich bin der unumstrittene Schwergewichts-Champion der Welt. Ich werde kämpfen gegen wen ich will, wann ich will, wie ich will.”

Den Boxfans dürfte es unter dem Strich auch ziemlich egal sein, ob es bei Fury vs Wilder um einen WBC-Gürtel geht oder nicht.

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5 Kommentare

  1. 12. Juli 2019 at 11:31 —

    wenn es dazu kommt ist es schon interesant. aber zwischen 2. und 3. kampf sollte auch etwas pause sein. es soll auch andere gegner geben.

  2. 12. Juli 2019 at 19:49 —

    Einen dritten Fight festzulegen, ohne das Ergebnis des 2. zu kennen, finde ich etwas fragwürdig..

  3. 12. Juli 2019 at 21:18 —

    da der erste unentschieden war stehen wir quasi noch am anfang. damit sollte es egal wer der Sieger im 2. ist auf jedenfall noch einen Rückkampf geben. im falle von einem dann anderen Sieger warum nicht auch noch einen 4. kampf

    • 12. Juli 2019 at 23:22 —

      Ne mein Lieber..
      Weil es eben nicht hauptsächlich auf das Ergebnis ankommt, sondern vielmehr wie dieses entstanden ist..
      Aber fast genauso dämlich ist es ja, das ganze generell schon zu terminieren, obwohl Wilder davor noch vs Ortiz ran muss und Fury ja wohl auch noch einen Fight (und das wird wohl kein Rematch vs Schwarz sein…) bestreiten wird..

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