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22. WBO-Kongress in Budapest

Seit heute findet in Budapest der 22. jährliche WBO-Kongress statt. WBO-President Francisco Valcarcel nutzte die Eröffnungsrede, um drei Boxlegenden zu gedenken, die dieses Jahr verstorben sind: Jose Torres aus Puerto Rico, Lazio Papp aus Ungarn sowie der frühere WBO-Vizepräsident Stan Gallup.

Im Anschluss gab es Statusreports der regionalen WBO-Ableger NABO, Intercontinental Championship und Asia-Pacific Championship:

Mark Reels (Intercontinental Championship) gab bekannt, dass seine Organisation voraussichtlich das angestrebte Ziel von 25 Championship-Kämpfen im Jahr 2009 erreichen würde. Dennoch gab er zu bedenken, dass die weltweite Rezession auch an der Boxwelt nicht spurlos vorbeigegangen sei, und er die Effekte durchaus spüren könne.

Itsvan Kovacs (European Intercontinental Championship) betonte, dass die Präsenz der WBO in Europa stetig steige. Dies sei nicht zuletzt dem neuen europäischen Office in Budapest zu verdanken. Auch er erwähnte die Folgen der Rezession, welche sich besonders in der gesunkenen Anzahl europäischer Titelkämpfe wiederspiegeln. Dieses Jahr gab es in Europa lediglich elf Titelkämpfe. Acht weniger als noch im Vorjahr.  In einem weiteren Punkt erwähnte Kovacs, dass es zwischen der WBO und der Europäischen Box-Union (EBU) immer wieder zu Spannungen käme:

Das grenzt an Diktatur. Es erinnert an die schlimmsten Zeiten der kommunistischen Ära.

Leon P. Panoncillo (Vizepresident Asia Pacific) hingegen mochte von der Rezession kaum etwas spüren. Er verkündetete sogar einen Anstieg der Kämpfe in seiner Region, welche er besonders auf die Popularität von Manny Pacquiao zurückführte.

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