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1944-2011: Boxlegende Joe Frazier gestorben

Joe Frazier ©Brian MacDonald / ONTHEGRiNDBOXiNG.

Joe Frazier © Brian MacDonald / ONTHEGRiNDBOXiNG.

Boxlegende Joe Frazier hat seinen Kampf gegen den Krebs verloren. Der Ex-Champion war, nachdem bei ihm Leberkrebs diagnostiziert worden war, vorige Woche in ein Hospiz in Philadelphia eingewiesen worden. Frazier war 67 Jahre alt.

Fraziers Höhepunkt bei den Profis war der Sieg 1971 gegen Muhammad Ali, wo er den Herausforderer in der 14. Runde am Boden hatte und am Ende einstimmig nach Punkten siegte. Diesen Erfolg konnte Frazier jedoch nicht mehr wiederholen. Zwei Jahre später gab er seine Titel an George Foreman ab, die zwei restlichen Begegungen der Trilogie gegen Ali gingen ebenfalls verloren.

Nach einer weiteren Niederlage gegen George Foreman hängte Frazier seine Handschuhe für fünf Jahre an den Nagel, um 1981 noch einen Abschlusskampf gegen Floyd Cummings zu machen, wo ihm immerhin noch ein Unentschieden gelang. “Ich werde mich an Joe stets mit Respekt und Bewunderung erinnern”, sagte Ali, dessen Name seit der spektakulären Trilogie untrennbar mit Frazier verbunden ist. “Mein Beileid gilt seiner Familie und seinen geliebten Menschen.”

“Er war eine große Inspiration”, sagte Top Rank-Boss Bob Arum, der einst Ali unter Vertrag hatte. “Er war ein Mann seines Wortes. Ich bin betrübt darüber, dass er in einem noch relativ jungen Alter sterben musste. Ich kann nicht genug über Joe sagen.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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52 Kommentare

  1. Eugi
    8. November 2011 at 12:38 —

    RIP

  2. xyz187
    8. November 2011 at 12:40 —

    Eine wahre Legende , ist Heute leider gestorben , Schade !

  3. robbi
    8. November 2011 at 12:44 —

    Eine lebende legende ist jetzt eine legende…..er war ein erfolgreicher sportler und ein vorbild für andere sportler. Ruhe in frieden gott ist mit dir

  4. mraw
    8. November 2011 at 12:45 —

    R.I.P

  5. SemirBIH
    8. November 2011 at 12:46 —

    Rest in Peace Joe , wir werden dich niemals vergessen !!

  6. bigbubu
    8. November 2011 at 13:02 —

    R.I.P. Joe.

  7. Ferenc H
    8. November 2011 at 13:08 —

    Alles gute an seine Famile und Freunde. Aber er hatte Clay doch in der 15ten Runde am Boden. Und eine Sache geht mir immer noch durch den Kopf vieleicht kann es mir jemand sagen: In der 11ten Runde hatte Frazier Clay doch auch schon Niedergeschlagen nur das Clay nicht angezählt worden ist oder ist dieser weggerutsch? Ist bei den Video was ich bei Youtube gesehen habe nicht klar zu erkennen.

    Mfg

  8. Der Russe
    8. November 2011 at 13:14 —

    So viell Zigarren wie er geraucht hat, war ja schon klar das der Krebs irgendwan mal kommen wird, schade.

    R.I.P

  9. Boxrad
    8. November 2011 at 13:16 —

    RIP Joe… du warst ein knallharter Typ und bist eine Legende

  10. romi216
    8. November 2011 at 14:10 —

    Schade, er war einer der ganz Großen. Seine Legende wird uns bleiben.
    Ein Boxer der wusste wie man an sein größeren Gegner ran kommt.
    Joe Frazier: Die stets “Dampfende Lokomotive”.
    DAnke für dein Großartige Leistung.

  11. QuBe
    8. November 2011 at 15:04 —

    ui das ging ja verdammt schnell 🙁 RIP joe

  12. Shlumpf!
    8. November 2011 at 15:19 —

    RIP Joe

  13. Tom
    8. November 2011 at 15:48 —

    Auch wenn es sich jetzt etwas brutal anhört,es ist gut das Smoking Joe jetzt die verstorben ist,das Leiden hat ein Ende!
    Bei Leberkrebs im Endstadium hat man keine Chance!

    RIP Joe

  14. Fearchen
    8. November 2011 at 16:16 —

    Schade, dass seine Karriere deutlich vor meiner Zeit war und ich nur die Geschichten über ihn gehört habe. War aber ein großer Sportler und wünschen wir ihm alles Gute!

  15. The Ring
    8. November 2011 at 16:51 —

    Ein ganz Großer dieses Sports,er hat mit seinen Kämpfen diese Sportart geprägt & uns unvergessliche Kämpfe geliefert wie kaum ein anderer!

    R.I.P. Frazier

  16. tony67
    8. November 2011 at 17:02 —

    schade eine legende ist gestorben joe fraizer so ein guter boxer wahr er er hatte schon mall muhammed alo besiegt

  17. Tom
    8. November 2011 at 17:58 —

    @ adrivo

    Danke das ihr den letzten Beitrag von User lebanon gelöscht habt!

  18. Brocklessner
    8. November 2011 at 17:58 —

    R.I.P Joe er war neben Ali und Foreman einer der größten,die Klits können froh sein das es keine mehr so gute HW boxer gibt,die heutigen sind nur an der schnellen Kohle interessiert,Frazier hätte beide Klits nacheinander in 2 runden so zerlegt daß sie nur noch als Hundefutter was taugten.

  19. kevin22
    8. November 2011 at 18:04 —

    Brocklessner sagt:

    “…die Klits können froh sein das es keine mehr so gute HW boxer gibt”

    Du trauriges Stück “Etwas” solltest auch erkennen, das dies eine Trauermeldung ist und es hier um Joe Frazier geht!

  20. Larrypint
    8. November 2011 at 18:18 —

    Einer der ganz Großen-Ruhe in Frieden Smokin Joe-

  21. tyson
    8. November 2011 at 18:40 —

    RUHE IN FRIEDEN JOE! DU BIST EIN KRIEGER! WIR WERDEN DICH NIE VERGESSEN!

  22. boxfan85
    8. November 2011 at 18:43 —

    Sehr Schade um ihn.

    Der Boxsport hat mit dem großen Joe Frazier eine seiner größten Legenden verloren.

  23. Clemens
    8. November 2011 at 18:46 —

    http://www.youtube.com/watch?v=WUTxgTEdZTA&feature=player_embedded#!

    Schaut mal, wie schwer sich Frazier tut, 72 kg hochzustemmen (1:45). Ich denke, dass er fürs heutige Schwergewicht physisch zu schwach wäre.

  24. Fallender Russe
    8. November 2011 at 18:55 —

    Für diejenigen, welche nun den Boxstil von Joe Frazier idealisieren wollen…hier volgende Taktik für den Ali Fight:
    Für den Kampf hatte Yank Durham, Fraziers langjähriger, legendärer Trainer, mit Eddy Futch den grössten Ringfuchs aller Zeiten engagiert, eine Taktik auszuarbeiten. Futch war aufgefallen, dass Ali zur Vorbereitung seines linken Kinnhakens kurz die Faust etwas sinken liess. Also trainierte Joe Frazier während Wochen auf diesen Augenblick. Er sollte, sobald Ali die linke Faust etwas senkte, seine beste Waffe, den linken Haken (er konnte den linken Arm nicht strecken!), auf ein Ziel etwas hinter Alis Kopf abfeuern …( unsauberes Boxen würde man dies heute nennen… )

  25. Bronx Bull
    8. November 2011 at 19:03 —

    Bronx Bull sagt:
    8. November 2011 um 10:28
    Joe wird in seinen einzigartigen Fights weiterleben!
    Werd mir heut Abdend den Thriller in Manila anschauen!
    RIP, Du warst der Beste!

  26. hopper
    8. November 2011 at 19:26 —

    Er hat immer mit volem Einsatz gekämpt, ohne Rücksicht auf Verluste , ein absoluter Warrior ( der ultimative Krieger ) !

  27. Lord Kralle
    8. November 2011 at 19:31 —

    Ein großer Boxer hat den Ring für immer verlassen. Sein letzter Kampf war ein Kampf den er nicht Gewinnen konnte.
    Joe, Du hast Boxgeschichte geschrieben und hast in jedem ehrlichen Boxerherz für immer einen Platz gefunden.
    Ruh in Frieden, wir werden Dich nicht vergessen.

  28. Fallender Russe
    8. November 2011 at 19:38 —

    Am Besten könnt ihr euch auch gleich den Kampf gegen George Foreman in Jamaika reinziehen…mehr Sack als Sportmann !

  29. Joe187
    8. November 2011 at 19:46 —

    R.I.P.

  30. Curtis
    8. November 2011 at 19:48 —

    R.I.P Joe,er war ein der größten die das boxen geprägt haben.

    @Kevin22
    ich finde es schon etwas bescheuert wenn du bei so einer meldung nur darauf reagierst wenn ein klitschko beleidigt wird.Das eine wahre boxlegende gestorben ist interessiert dich anscheinend eher weniger….

  31. 8. November 2011 at 20:02 —

    Lebanon ist übrigens gebanned.

  32. Ferenc H
    8. November 2011 at 20:07 —

    @adrivo Nur so aus Neugier was hat dieser “Lebanon” denn geschrieben? ich bin erst jetzt wieder on

  33. 8. November 2011 at 20:08 —

    Nichts als Quatsch und volksverhetzerisches Zeug. Lebanon=Marco.Huck

  34. bigbubu
    8. November 2011 at 20:22 —

    “Lebanon=Marco.Huck”

    Warum wundert mich das jetzt nicht? 😉

  35. MrEastWestSouthNorth
    8. November 2011 at 20:32 —

    R.I.P.

    Jeder stirbt mal.

  36. Mr. Wrong
    8. November 2011 at 20:50 —

    Frazier war eine Naturgewalt, nicht vollgepumpt a la Tyson.
    Ein Preasure Fighter wie es keinen Zweiten geben wird.
    Mit “nur” 37 Kämpfen steht er auf Platz 11 bei Boxrec und auf Platz 8 bei Ring-Maganzine der besten Heavyweights aller Zeiten.
    Seine einzigen Niederlagen waren gegen Foreman und Clay.

  37. Tom
    8. November 2011 at 21:04 —

    @ Ferenc H

    Sei froh das du den Mist nicht gelesen hast den der kleine Te….ist lebanon hier geschrieben hat,ich habe seinen ersten Kommentar zu dem Bericht gelesen und musste mich schwer zurückhalten,obwohl adrivo meinen Kommentar mit Sicherheit sofort gelöscht hätte!

  38. The Ring
    8. November 2011 at 21:14 —

    Kurz gesagt, es war geschmacklos und unangebracht.

  39. Joe187
    8. November 2011 at 21:15 —

    @Tom meinen wohl auch geht gar nicht sowas

  40. Tom
    8. November 2011 at 21:23 —

    @ Joe187

    ??????

    Weiß gerade nicht worum es geht,lebanon hat vor ca.3-4 Std. etwas geschrieben,das ich gelesen habe und mich nur zurück genommen habe weil es hier um eine Todesnachricht ging.

    Wenn du etwas über J.Frazier zu sagen hattest was dir nicht passte,dann setze es unter einen anderen Bericht und wir werden diskutieren,wenn es etwas war das du lebanon geschrieben hast,hat sich das jetzt eh erledigt!

  41. The Itallion Stallion
    8. November 2011 at 22:03 —

    Einer der Besten Allerzeiten ist heute gestorben. Aber ich werde mich immer
    an Joes Kämpfe erinnern. Vorallem an die Schlachten gegen Muhammad Ali!

  42. boxfan85
    8. November 2011 at 22:13 —

    Hier ein sehr guter Artikel der Süddeutschen:

    “Die Welt hat einen großen Champion verloren”

    Ein Nachruf von Jürgen Schmieder

    Joe Frazier lieferte sich einst packende und brutale Duelle mit Muhammad Ali – sowohl im Ring als auch abseits davon. Frazier war beim “Kampf des Jahrhunderts” der Erste, der Ali auf die Bretter schicken konnte. Im Alter von 67 Jahren erlag “Smokin’ Joe” einem Krebsleiden.

    Es war einer der emotionalsten Augenblicke in der Geschichte des Sports: 14 Runden lang hatten sich Muhammad Ali und Joe Frazier in Manila gegenseitig die Köpfe eingeschlagen. Als der Gong ertönte, torkelte Ali in seine Ecke, Frazier musste gar vom Ringrichter geführt werden. Ali forderte seinen Assistenten Angelo Dundee auf, ihm die Handschuhe abzuschneiden – er könne nicht weiterkämpfen.

    Gleichzeitig redete Fraziers Trainer Eddie Futch auf seinen Kämpfer ein, er solle aufgeben, weil der nächste harte Treffer Alis durchaus tödliche Folgen für Frazier haben könne. “No, boss”, stammelte der in den letzten Runden mit zugeschwollenen Augen nahezu blind kämpfende Frazier immer wieder, während das Blut aus seinem Mund tropfte, “no, no, no!” Doch Futch beendete den Thrilla in Manila.

    Als Ali aufstehen wollte, um sich vom Publikum feiern zu lassen, brach er ohmächtig zusammen. “Ich war dem Tod noch nie so nahe”, sollte Ali später über diesen dritten Kampf gegen Frazier sagen, “neben mir ist Frazier der größte Boxer aller Zeiten.”

    Dieser formidable Boxer wurde 1944 in Laurel Bay geboren, einem Kaff in South Carolina, in dem die Hautfarbe eines Menschen wichtiger war als seine Fähigkeiten. Frazier arbeitete auf der Farm seiner Eltern und beobachtete nicht selten, wie Freunde von ihm von weißen Farmbesitzern mit Gürteln verprügelt wurden. Frazier war schon damals bullig und kräftig, er bekam von Mitschülern Sandwiches geschenkt, damit er sie gegen die Schulrowdys verteidigte.

    Zu dieser Zeit verletzte er sich schwer an seinem linken Arm, als er auf einen Ziegelstein fiel. Weil seine Eltern kein Geld für einen Arztbesuch hatten, konnte Frazier seinen linken Arm nie mehr komplett ausstrecken. Er lernte, mit gekrümmtem Arm zu kämpfen – daraus entstand jener wuchtige linke Haken, mit dem er später Ali krachend zu Boden schicken sollte. “Mein linker Haken ist wie eine Rakete”, sagte Frazier über seinen prägenden Schlag.

    Im Alter von 15 Jahren ging Frazier weg aus South Carolina, er schaffte eine spektakuläre Karriere als Amateurboxer, ehe er nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio (Finalgegner war der Deutsche Hans Huber) zum Preisboxen wechselte.

    Durch schnelle Niederschlag-Siege machte er sich ebenso einen Namen wie durch sein ungewöhnliches Training, das später im Film Rocky thematisiert werden sollte: In einer Kühlhalle prügelte er wild auf Rinderhälften ein, am Ende von Konditionsübungen lief er die Stufen des Philadelphia Museum of Art hinauf.

    Im Jahr 1968 kämpfte er gegen Buster Mathis, bereits als Amateur einer seiner größten Rivalen, im Madison Square Garden um den Schwergewichtstitel des Verbandes NYSAC – und gewann durch technischen K. o. in der elften Runde. Diesen Titel verteidigte er sechs Mal und gewann dabei auch die Titel der Verbände WBC und WBA. Zwischen dem 4. März 1968 und dem 22. Januar 1973 war er Weltmeister aller Klassen.

    Am 8. März 1971 trat er dann gegen den bis dahin ungeschlagenen Muhammad Ali an, das Duell wurde als “Kampf des Jahrhunderts” vermarktet – doch anders als viele andere Boxduelle, die mit diesem inflationär verwendete Prädikat versehen werden, hielt das Duell dem Hype stand.

    Dieser Hype enstand, weil die beiden boxerisch wie menschlich kaum etwas gemein hatten. Auf der einen Seite war da der filligrane Ali, der elegant um seine Gegner herumtänzelte – auf der anderen Seite Frazier, der seine Kontrahenten nicht ausboxte, sondern sie wie ein Bulldozer durch den Ring schob und sie dann zerstörte.

    Ali war der Revoluzzer, der den Kriegsdienst verweigert hatte (“Ich habe nichts gegen den Vietcong, kein Vietcong hat mich je Nigger genannt.”) und dem deshalb 1967 der Weltmeister-Titel aberkannt worden war. Frazier hatte zwar beim damaligen US-Präsidenten Richard Nixon gefordert, Ali die Boxlizenz zurückzugeben und auch die Teilnahme am Turnier verweigert, das einen Nachfolger für den gesperrten Weltmeister Ali suchen sollte.

    Dennoch galt Frazier als Kriegsbefürworter, er gab sich als Patriot und erklärte später in seiner Autobiographie, dass er in Vietnam gekämpft hätte, wenn er rekrutiert worden wäre. Ali bezeichnete Frazier verächtlich als “Onkel Tom”, als einen, der immer nickt und nicht gegen die Weißen aufmuckt. Frazier revanchierte sich, indem er Ali stets bei seinem früheren Namen “Cassius Clay” nannte.

    Beide erhielten jeweils 2,5 Millionen Dollar Gage, das war die bis dahin höchste Börse beim Preisboxen. Der spektakuläre und teils grausame Kampf dauerte über die komplette Distanz von 15 Runden, Frazier gewann am Ende einstimmig nach Punkten.

    Zwei Jahre später verlor Frazier seine Titel an George Foreman, wobei er innerhalb der ersten beiden Runden sechs Mal niedergeschlagen wurde. Frazier setzte seine Karriere fort und gewann gegen Joe Bugner. 1974 kam es dann zum Rückkampf gegen Ali, erneut im Madison Square Garden. Frazier verlor ein eher unspektakuläres und von Halten und Klammern geprägtes Duell nach Punkten.

    Danach gewann Frazier zwei Kämpfe spektakulär, während Ali beim Rumble in the Jungle in Zaire George Foreman in der achten Runde niederschlug. Es sollte zu einem dritten Kampf zwischen Frazier und Ali kommen – am 1. Oktober 1975 in der philippinischen Hauptstadt Manila. Während der Vorbereitung auf den Kampf veralberte Ali seinen Konkurrenten immer wieder und bezeichnete ihn als Affen. Der wohl berühmteste Ausspruch von Ali war: “It will be a killa, and a chilla, and a thrilla, when I get the gorilla in Manila.”

    Ali dominierte die erste Runden des Kampfes, doch Frazier überraschte durch seine Nehmerfähigkeiten und Kondition. Zu Beginn der siebten Runde soll Ali seinem Gegner ins Ohr geflüstert haben: “Joe, die haben mir gesagt, dass du erledigt bist.” Fraziers Antwort: “Die haben dich angelogen, Schönling!” Nach der 14. Runde kam es zu jenem emotionalen Moment, als Ali aufgeben wollte – und ihm Frazier zuvorkam. Beide Boxer lagen nach dem Kampf wochenlang im Krankenhaus.

    Nach seiner Karriere betrieb Frazier lange Zeit eine Boxhalle in Philadelphia, er trat bei zahlreichen Wrestling-Events als Assistent auf und war einer der wenigen Prominenten, die zwei Mal in der Fernsehserie Die Simpsons porträtiert wurden. Hin und wieder trat er als Experte bei bedeutenden Boxkämpfen auf – und trug dabei stets einen überdimensionalen Cowboyhut. Von den Millionen, die er beim Preisboxen verdient hatte, soll am Ende nicht viel übrig geblieben sein. Frazier gab in mehreren Interviews an, sich selbst nicht gut genug vermarktet zu haben und teils falsch beraten worden zu sein.

    Am 8. Juni 2001 gab es dann einen Boxkampf, der als “Ali/Frazier IV” angekündigt wurde – allerdings boxten nicht Ali und Frazier gegeneinander, sondern deren Töchter Laila Ali und Jackie Frazier-Lyde. Es war der erste Kampf zwischen zwei Frauen, der im amerikanischen Per-per-View als Hauptkampf ausgestrahlt wurde. Ali gewann das Duell einstimmig nach Punkten, Joe Frazier saß im Gegensatz zu Muhammad Ali am Ring.

    Am 5. November 2011 wurde bekannt, dass Joe Frazier an Leberkrebs im fortgeschrittenen Stadium litt und in einem Krankenhaus in Philadelphia behandelt wurde. “Wir müssen nun auf ein Wunder hoffen”, sagte sein Freund Leslie Wolff. Dieses Wunder blieb aus. “Smokin’ Joe” starb in der Nacht zum 8. November im Alter von 67 Jahren. “Die Welt hat einen großen Champion verloren”, sagte Muhammad Ali. “Wenn Gott mich je zu einem Heiligen Krieg ruft, dann will ich, dass Joe Frazier neben mir kämpft.”

  43. Mr. Wrong
    8. November 2011 at 23:30 —

    @ boxfan85

    danke für den Tipp, sehr schöner Artikel.

  44. Mr. Wrong
    8. November 2011 at 23:36 —

    Mayweather Jr. will übrigens die Beerdigung finanzieren.

  45. Ayotec
    9. November 2011 at 02:48 —

    Requescat in Pace

  46. TKO-FFM
    9. November 2011 at 12:09 —

    Ruhe in Frieden Joe.

  47. Mike
    9. November 2011 at 16:40 —

    RIP Smokin’ Joe!

    Verdammt, Joe hat soviel fürs Boxen getan. Seine Kämpfe gegen Ali sind legendär! Es ist einfach nicht fair, dass er jetzt dem Krebs erlag. Die Welt wird ihn nicht vergessen!

  48. Peddersen
    9. November 2011 at 16:54 —

    Man, was für ne S.c.h.e.i.ß.e wird hier eigentlich gelabert. Wat hat der Tod mit Unfairness zu tun, Mike??

  49. Larrypint
    10. November 2011 at 02:19 —

    wie kann es eigentlich sein das so eine legende nicht mal geld für seine eigene beerdigung hat?

  50. Samuel
    10. November 2011 at 17:31 —

    @kevin brocklessnar hat recht,die beiden Klitchkos hätten zu Zeiten von Frazier und Ali um nur mal nicht die hälfte zu ernennen gegen die die beiden Klits keine Chance gehabt hätten,Max baer,james braddock,joe lewis uva hätten die beiden Klits auseinander genommen…Im boxen geht es nur noch um Kohle jeder der gegen die Klits antreten muss ist nachher multimillionär und das ist das problem,mein onkel war Trainer in den 30er er sagt die Klits hätten damals es höchsten als Amateure gepackt sie sind die größten überschätzten Sportler sie haben nichts als ihre größe mit denen sie sich ihre gegner vom leib halten können mehr nicht und dazu gegner die nur wegen der Kohle gegen sie Antreten,mein onkel hat Frazier vs Ali damals live gesehen keiner der beiden klits kommt nur anähernd an das können der besten der damaligen zeit herran…

  51. Peddersen
    10. November 2011 at 17:39 —

    Sagt wer? Dein Onkel? Schön! Was ist damit bewiesen? Richtig, nichts!

  52. Samuel
    10. November 2011 at 17:43 —

    Mein Onkel hat alle HW kämpfe von 30er-heute aufgenommen und ehrlich wenn ein Klitfight kommt,schauen wir lieber noch die Alten kämpfe an bis zu tyson Ära denn ab da ging dieser Sport den bach runter,das heutige boxen ist wie die WWF reinste Schow und betrug,Adamek war der größte flop der die Klitmafia zustande brachte,früher wurde bis zur letzten runde geboxt das waren Fights und nicht diese beiden bitckos die seid Lennox lewis der noch einzig wahre unbestechliche Krieger den 1e und letze beste Fight gehabt hatten.

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