Lexikon

Cruisergewicht

  • Übersicht
  • Die Gründung und die ersten Jahre – WBC- und WBA-Titel
  • Evander Holyfield – Der erste uneingeschränkte Cruisergewichtsweltmeister
  • Die Zeit nach Holyfield – Die vier Titel gehen herum
  • Der Weg zur erneuten Titelvereinigung
  • Die letzten Jahre – David Haye, Tomasz Adamek und die Nachfolger

  • Cruisergewicht:

    Gewicht: Bis 200 Pfund / 90,718 kg
    Bekannte Boxer: Dwight Muhammad Qawi, Evander Holyfield, Juan Carlos Gomez, Johnny Nelson, Vassiliy Jirov, Jean-Marc Mormeck, O’Neil Bell, David Haye, Tomasz Adamek, Marco Huck
    Momentane Weltmeister:
    WBA: Guillermo Jones
    WBC: Zsolt Erdei
    IBF:
    WBO: Marco Huck

    Das Cruisergewicht ist die vielleicht am wenigsten angesehene Gewichtsklasse des Boxens, auch wenn sie in den letzten Jahren schon an Legitimität unter den Boxfans gewonnen hat. Das Cruisergewicht ist die viertjüngste Gewichtsklasse und wurde 1979 gegründet.
    Neben der daher fehlenden Tradition trägt zu dem Mangel an Beachtung gegenüber dem Cruisergewicht vor allem bei, dass es direkt unter dem populären Schwergewicht liegt, und die meisten Cruisergewichtler daher früher oder später ins Schwergewicht wechseln. Außerdem gibt es einige Beispiele berühmter Boxer, die auf dem Weg vom traditionsreichen Halbschwergewicht ins Schwergewicht das Cruisergewicht direkt komplett übersprangen, wie z.B. Michael Moorer, Michael Spinks oder Roy Jones Jr.


    Die Gründung und die ersten Jahre – WBC- und WBA-Titel

    1979 erschuf die WBC das Cruisergewicht, dessen Limit auf 190 Pfund gesetzt wurde. Es ist damit zwischen den beiden traditionsreichen Gewichtsklassen Schwergewicht und Halbschwergewicht situiert. Später wurde es von 190 auf 200 Pfund angehoben.
    Als erster Titelkampf wurde von der WBC ein Gefecht zwischen dem Kroaten Mate Parlov und dem US-Amerikaner Marvin Camel angeordnet. Dieser endete am 8. Dezember 1979 nach 15 Runden unentschieden. Im März des folgenden Jahres gab es einen Rückkampf, den Camel dieses Mal relativ deutlich nach Punkten für sich entscheiden konnte. Jedoch verlor er den Titel bereits im nächsten Kampf acht Monate später an Carlos De Leon in einem engen Kampf. Den knappen Sieg bestätigte der Puertoricaner in seiner ersten Titelverteidigung im Rückkampf gegen Camel durch einen Abbruchsieg nach 8 Runden.
    11 Tage vor diesem Rückkampf fand der erste Kampf um den Cruisergewichtstitel des einzigen anderen zu der Zeit ernst genommenen Verbandes, der WBA, statt. Ossie Ocasio, der drei Jahre zuvor an Larry Holmes im Kampf um den Schwergewichtstitel gescheitert war, stand dabei dem unbekannten Südafrikaner Robbie Williams gegenüber und besiegte diesen per Split Decision in 15 Runden. Nach drei Titelverteidigungen musste er sich Ende 1984 dem ungeschlagenen Piet Crous geschlagen geben.
    Den WBC-Gürtel hatte sich unterdessen Carlos De Leon nach einer Überraschungsniederlage in 2 Runden gegen S.T. Gordon durch eine deutliche Punktentscheidung im Rückkampf zurückgeholt. Gordon selber hatte zwischendurch den Titel einmal erfolgreich verteidigt. Und der Titel wechselte fleißig weiter den Besitzer.
    De Leon verteidigte zwar erfolgreich gegen Yaqui Lopez, Anthony Davis und Bash Ali, verlor dann aber gegen Alonzo Ratliff. Dieser gab den Titel direkt an Bernard Benton weiter, der wiederum direkt den Titel an Carlos De Leon zurückgab, der damit zum dritten und nicht letzten Mal WBC-Weltmeister wurde. Bis 1988 verzeichnete er noch Siege in Titelkämpfen gegen Michael Greer, Angelo Rottoli und Jose Maria Flores Burlon.
    Piet Crous, der den WBA-Titel 1984 gewonnen hatte, verteidigte ihn einmal erfolgreich, bis er auf den ehemaligen Halbschwergewichtsweltmeister Dwight Muhammad Qawi traf, der ihn in der elften Runde stoppte. Qawi war der bis dahin wohl beste Cruisergewichtler und auch der bekannteste dank seiner Halbschwergewichtskarriere. Durch seine Bekanntheit gewann auch das Cruisergewicht an sich zumindest ein wenig an Glanz, da sie kaum beachtet wurde und unter Fans und Experten nicht wirklich ernst genommen wurde. Nach einer Titelverteidigung gegen den früheren Schwergewichtsweltmeister Leon Spinks, den er in 6 Runden stoppte, traf er 1986 auf einen Boxer, der es bei Olympia 1984 ins Halbfinale geschafft hatte, und in 11 Profikämpfen ungeschlagen war.


    Evander Holyfield – Der erste uneingeschränkte Cruisergewichtsweltmeister

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    Weltmeister Dwight Muhammad Qawi und Evander Holyfield lieferten sich einen atemberaubenden Kampf über 15 Runden, der möglicherweise heute noch als bester Cruisergewichtskampf aller Zeiten gelten kann. Am Ende lag es an den Punktrichtern und von denen sahen zwei Evander Holyfield knapp vorne, wodurch dieser zum neuen Weltmeister wurde. Nach einer dominanten Vorstellung in der ersten Titelverteidigung gegen Henry Tillman, für den er sieben Runden brauchte, machte sich Holyfield im Mai 1987 daran die ersten Titel zu vereinen.
    Die IBF hatte als dritter Verband 1983 einen Cruisergewichtstitel eingeführt, den Marvin Camel, der ja bereits der erste WBC-Weltmeister gewesen war, gewann, aber direkt an Lee Roy Murphy verlor. Murphy wiederum verlor nach drei Titelverteidigungen gegen Ricky Parkey, dem eine Verteidigung vor der Titelvereinigung mit Evander Holyfield gelang.
    Parkey war mit dem starken Holyfield völlig überfordert und hielt keine drei Runden mit dem „Real Deal“ durch. Holyfield, nun Weltmeister der WBA und IBF wandte sich danach zwei ehemaligen Weltmeistern zu, indem er zuerst Ossie Ocasio in einem einseitigen Kampf in 11 Runden stoppte, um dann Dwight Muhammad Qawi einen Rückkampf zu geben. Dieses Mal war der Sieg deutlicher, als Holyfield ihn zwei Mal in der vierten Runde zu Boden schickte und schließlich KO schlug.
    Carlos De Leon war zu dieser Zeit noch Weltmeister der WBC und im April 1988 stand der Kampf an, der endgültig entscheiden sollte, wer die Nummer 1 im Cruisergewicht war. Doch das war eigentlich schon nach wenigen Runden klar. Holyfield war der klar bessere Mann und siegte schließlich in der achten Runde, um der erste komplett vereinigte und unangefochtene Cruisergewichtsweltmeister zu werden. Ungeschlagen und wirklich ohne ernsthafte Gegner in der unpopulären Gewichtsklasse entschied sich Holyfield nach dem Kampf ins Schwergewicht aufzusteigen, wo er später der erste Mann werden sollte, der vier Mal Schwergewichtsweltmeister wurde.


    Die Zeit nach Holyfield – Die vier Titel gehen herum

    Nach Holyfields Aufstieg dauerte es beinahe ein Jahr bis der erste der nun drei vakanten Titel ausgefochten wurde und in der Folgezeit sollte sich kein dominanter Mann im Cruisergewicht finden und der Titel herumgereicht werden. Im März 1989 trafen Taoufik Belbouli und Michael Greer aufeinander, um den WBA-Weltmeister unter sich auszumachen. Der Franzose Belbouli gewann, konnte sich allerdings nicht lange über den Titel erfreuen, da er ihm aberkannt wurde, nachdem er sich weigerte gegen seinen Pflichtherausforderer zu boxen. Den erneut vakanten Titel erlangte Robert Daniels im Kampf gegen Dwight Muhammad Qawi. Belbouli wollte 1990 seinen Titel zurückgewinnen, als er Daniels, der zwischendurch einmal den Titel verteidigt hatte, herausforderte, doch nach 12 Runden trennten sich beide mit einem Unentschieden, so dass Daniels seinen Gürtel behielt. Der ehemalige Halbschwergewichtsweltmeister Bobby Czyz nahm ihm daraufhin aber den Titel überraschend in einem engen Kampf ab. Czyz fuhr noch zwei deutliche Siege gegen Bash Ali und Donny Lalonde ein, bevor er den Titel aufgeben musste, da er in einem Autounfall verwickelt war und beinahe zwei Jahre nicht boxen konnte.
    Den ersten WBC-Gürtel nach Holyfield holte sich dessen letzter Gegner Carlos De Leon, der Sammy Reeson in 9 Runden schlug. Nach einem Unentschieden gegen Johnny Nelson, der Jahre später noch einiges erreichen sollte, verlor er aber gegen Massimilano Duran. Über Duran ging der Titel an den Kongonesen Anaclet Wamba, der in seinem ersten Versuch gegen Duran noch disqualifiziert wurde, aber ihn in Folge in dem zweiten und dritten Aufeinandertreffen jeweils in der elften Runde stoppte. Im ersten Kampf war Wamba in den letzten Sekunden der letzten Runde kurz davor Duran zu stoppen, nachdem Duran in der Runde bereits zu Boden musste. Doch Wamba, der bereits 5 Punkte abgezogen bekommen hatte und drei Mal für Kopfstöße verwarnt worden war, benutzte erneut seinen Kopf illegaler Weise und wurde so disqualifiziert. Dabei hätte er durch den Niederschlag in Runde 12 wohl am Ende eine Split Decision gewonnen, hätte er Duran nicht sogar noch in den letzten Sekunden gestoppt.
    Der dritte Titel schließlich, den Holyfield aufgegeben hatte, der der IBF, ging an den Engländer Glenn McCrory, der Patrick Lumumba bezwang. 9 Monate später verlor McCrory gegen Jeff Lampkin durch KO in der dritten Runde. Nach einer Titelverteidigung wurde ihm der Titel von der IBF im Juli 1991 aberkannt. Zwei Monate später gewann James Warring den vakanten Titel und behielt ihn dann immerhin für 10 Monate, in denen er zwei weitere Siege einfuhr bevor Alfred Cole ihn schlug.
    Unterdessen wurde 1989 auch erstmals der WBO-Titel im Cruisergewicht ausgefochten. Während das Cruisergewicht generell noch niedrig angesehen wurde, zählte der Titel der WBO noch weniger in den Augen der Meisten, da die WBO noch ganz neu gegründet und nicht etabliert war. Er wanderte in den ersten fünf Jahren von Boone Pultz über Magne Havnaa, Tyrone Booze, und den deutschen Markus Bott zu Nestor Hipolito Giovannini. Dieser verlor ihn Ende 1994 gegen den amtierenden Halbschwergewichtsweltmeister Dariusz Michaelczewski, der ihn in der zehnten Runde ausknockte. Direkt nach dem Kampf ging Michaelczewski wieder ins Halbschwergewicht zurück und gab den Cruisergewichtstitel ab. Der deutsche Ralf Rocchigiani sicherte sich den vakanten WBO-Gürtel gegen Carl Thompson und verteidigte ihn sechs Mal erfolgreich, bevor er ihn in einem zweiten Kampf mit Thompson wieder verlor. Über Thompson ging der Titel weiter an Johnny Nelson, der ihn daraufhin von 1999 bis 2005 hielt ohne dabei für viel Aufsehen zu sorgen, da er keinen besonders zuschauerfreundlichen Stil besaß und er, während er den Titel hielt, nicht nach den großen Kämpfen suchte.


    Der Weg zur erneuten Titelvereinigung

    Nachdem Bobby Czyz 1992 seinen WBA-Titel aufgeben musste, ergatterte ihn Orlin Norris 1993. In seinen Titelverteidigungen sah er stark aus, bis er 1995 etwas überraschend von Nate Miller ausgeknockt wurde. Ähnlich wie Norris wirkte Miller in den ersten Kämpfen danach sehr stark, bis der schlagstarke ehemalige Halbschwergewichtsweltmeister Fabrice Tiozzo ihn knapp nach Punkten bezwang. Tiozzo brauchte für seine nächsten vier Gegner zusammen nur 15 Runden, nur um Ende 2000 vom früheren langjährigen Halbschwergewichtsweltmeister Virgil Hill in einer Runde gestoppt zu werden.
    WBC-Weltmeister Anaclet Wamba war inzwischen bereits 1994 der Titel aberkannt worden, da er seinem letzten Gegner Marcelo Dominguez keinen Rückkampf gegen wollte. Dieser gewann daraufhin den vakanten Titel und gab ihn erst 1998 an den ungeschlagenen Kubaner Juan Carlos Gomez nach Punkten wieder ab. Gomez bestätigte das Resultat ein Jahr später im Rückkampf, der noch deutlicher ausfiel, und entwickelte sich in der Folgezeit zu einem der dominantesten Cruisergewichtsweltmeister seit langem. Insgesamt gelangen ihm 10 erfolgreiche Titelverteidigungen und er hielt den Gürtel bis 2002, als er sich dazu entschied ins Schwergewicht hochzugehen. Gegen Ende dieser Zeit schlug er auch den früheren IBF-Weltmeister Alfred Cole souverän.
    Cole hatte den Titel von 1992 bis 1995 gehalten bevor auch er sich dazu entschloss ins Schwergewicht aufzusteigen. Der IBF-Titel wurde daraufhin in nur drei Jahren von Adolpho Washington über Uriah Grant, Imamu Mayfield und Arthur Williams zu Vassiliy Jirov rum gereicht. Jirov zeigte sich in den nächsten Titelkämpfen dominant und schlug unter anderem Ex-Weltmeister Adolpho Washington und Jorge Fernando Castro. Im April 2003 traf er auf James Toney, Ex-Weltmeister im Mittel- und Supermittelgewicht, der seit einiger Zeit im Cruisergewicht boxte und das Cruisergewicht sah seinen besten Kampf seit Holyfield gegen Qawi. Toney gewann den Kampf nach Punkten, auch wenn der Kampf enger war, als es die deutlichen Punktkarten vermuten ließen. Toney ging nach dem Kampf ins Schwergewicht hoch. Den vakanten Titel gewann Kelvin Davis, der den Titel aber direkt wieder aufgab.
    Den Kampf um den erneut vakanten IBF-Titel gewann der Jamaikaner O’Neil Bell gegen Dale Brown im Mai 2005. Nach einer weiteren Titelverteidigung gegen Sebastiaan Rothmann traf er Anfang 2006 auf Jean-Marc Mormeck.
    Mormeck hatte 2002 den frisch gebackenen WBA-Weltmeister Virgil Hill in acht Runden gestoppt und nach nachfolgenden Siegen gegen Dale Brown, Alexander Gurov und erneut Hill zur ersten Titelvereinigung im Cruisergewicht seit Jahren angesetzt. In einem der wichtigsten Kämpfe der Gewichtsklasse der letzten Jahre traf er auf den ungeschlagenen WBC-Weltmeister Wayne Braithwaite und besiegte ihn nach Punkten. Damit wurde der Kampf 2006 zwischen Mormeck und Bell zum Kampf um die wichtigsten drei Titel, da der WBO-Titel immer noch etwas geringer geschätzt wurde. O’Neil Bell schlug Mormeck in der zehnten Runden KO und wurde damit zum ersten unangefochtenen Weltmeister im Cruisergewicht seit Evander Holyfield. Allerdings verlor er direkt in seinem nächsten Kampf im Rematch gegen Jean-Marc Mormeck.


    Die letzten Jahre – David Haye, Tomasz Adamek und die Nachfolger

    Die IBF entzog Bell bereits vor dem Rückkampf mit Mormeck die Anerkennung des Titels, so dass Mormeck schließlich nur die WBA- und WBC-Titel gewann. Der Brite David Haye nahm ihm diese beiden Gürtel im nächsten Kampf ab, als er ihn in 7 Runden stoppte. Haye galt weiterhin als linearer Champion des Cruisergewichts, doch im nächsten Kampf machte er sich direkt wieder daran die Titel zu vereinigen.
    Den WBO-Titel hatte inzwischen Hayes Landsmann Enzo Maccarinelli erobert, nachdem der vorherige Weltmeister Johnny Nelson zurückgetreten war, und Maccarinelli hatte ihn einige Male verteidigt, als er in der Titelvereinigung auf David Haye traf. Haye benötigte nur zwei Runden, um den Kampf zu gewinnen. Kurz darauf beschloss Haye, wie bereits viele Weltmeister vor ihm, ins Schwergewicht hochzugehen, und schaffte es später als erster Mann seit Evander Holyfield daraufhin auch Weltmeister zu werden.
    Im Kampf um Hayes Nachfolge kristallisierten sich bald zwei Anwärter heraus: Der US-Amerikaner Steve Cunningham hatte, nachdem er den Kampf um den vakanten Titel der IBF gegen Krzysztof Wlodarczyk verloren hatte, den Rückkampf gewonnen, und traf nach einem Sieg gegen den späteren Weltmeister Marco Huck auf den ehemaligen Halbschwergewichtsweltmeister Tomasz Adamek, der als zweitstärkster Cruisergewichtler angesehen wurde. Adamek gewann einen tollen Kampf, der noch einmal seinen Teil dazu beitrug dem Cruisergewicht ein höheres Ansehen zu bescheren. Adamek stieg kurze Zeit später ebenfalls ins Schwergewicht auf.
    Bei der WBA war 2007 der Deutsche Firat Arslan Weltmeister geworden. Er verlor jedoch ein paar Kämpfe später gegen den früheren Weltergewichtler Guillermo Jones. Der WBC-Gürtel ging vom Italiener Giacobbe Fragomeni 2009 an den zu der Zeit amtierenden Halbschwergewichtsweltmeister Zsolt Erdei. Den vakanten WBO-Titel hatte in einer großen Überraschung Victor Emilio Ramirez gegen den hoch gehandelten Alexander Alexeev gewonnen, bald darauf aber gegen Marco Huck verloren.

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    1 Kommentar

    1. boxfanatiker
      15. März 2013 at 14:09 —

      aha

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