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Big George: Von der Kampfmaschine zum gläubigen Boxveteran

Als „Big“ George Foreman am 22. Januar 1973 im Titelkampf um die Schwergewichtsweltmeisterschaft in Kingston / Jamaika „Smoking Joe“ Frazier gegenübersteht, hat er zuvor nahezu jeden Gegner kurzrundig auf die Bretter gelegt oder zur Aufgabe gezwungen. Bis dahin siegte er in 31 Kämpfen durch KO oder TKO; nur in zwei Kämpfen musste er die gesamte Kampfzeit beanspruchen. Dennoch ist Joe Frazier Favorit: Er hat drei Kämpfe zuvor im Madison Square Garden von New York Muhammad Ali in einem sensationellen Fight klar nach Punkten besiegt. Und die beiden nächsten Kämpfe gegen Terry Daniels und Ron Stander vorzeitig durch TKO abgeschlossen. Im Kampf selbst zeigt sich: Frazier hat nicht die geringste Chance. Drei Mal muss er schon in der ersten Runde den Boden aufsuchen, ebenfalls drei Mal in der zweiten. Die weit ausholenden Heumacher Foremans sind so gewaltig, dass sie Frazier, so scheint es, vom Boden abheben lassen. Er ist  als Profi bislang niemals zuvor besiegt oder gar ausgeknockt wurde. Jetzt  muss er erleben, dass er gegen …

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