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Huck vs. Lebedev: WBO führt Untersuchung durch

Die World Boxing Organisation (WBO) wird das Punkturteil des WM-Kampfes zwischen Marco Huck und Denis Lebedev noch einmal eingehend untersuchen, das behauptet Lebedevs Manager Wladimir Hryunov. Der Verband habe bereits Bänder und andere wichtige Dokumente angefordert. Hryunov hatte nach der Split Decision, die zu Ungunsten seines Kämpfers ausgefallen war, Einspruch erhoben. “Viele Medienvertreter, aber auch einige Boxer, darunter Arthur Abraham, haben anerkannt, dass Denis den Kampf gewonnen hat”, so Hryunov. Gleichzeitig hob Hryunov hervor, dass Lebedev bei der WBO nach wie vor den Status des Pflichtherausforderers innehat. Ob bei der Untersuchung etwas herauskommt, wird man sehen. Die meisten Proteste dieser Art bleiben erfolglos, da Urteile in der Regel nur aufgehoben werden, wenn während des Kampfes ein schwerwiegender Fehler gemacht und beispielsweise eine kampfentscheidende Cutverletzung vom Ringrichter falsch eingeordnet wird – so wie etwa bei Timothy Bradley vs. Nate Campbell oder James Toney vs. Hasim Rahman II. © adrivo Sportpresse GmbH

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