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WBC-Präsident Sulaiman im Alter von 82 Jahren gestorben

Der langjährige WBC-Präsident Jose Sulaiman ist gestern im Alter von 82 Jahren gestorben. Sulaiman hatte seit längerem gesundheitliche Probleme und war seit einer Herzoperation im November 2013 im Ronald Reagan UCLA Medical Center in Los Angeles gelegen. Der Sohn von syrischen und libanesischen Einwanderern wurde 1931 in Mexiko geboren und 1975 zum Präsidenten des World Boxing Council gewählt. Sulaiman sollte bis zu seinem Tod an der Spitze des Weltverbandes bleiben und regierte das WBC mit eiserner Hand. Sulaiman war eine der treibenden Kräfte, warum in den 1980er Jahren die Rundenzahl von Titelkämpfen von 15 auf 12 Runden reduziert wurde. Sulaiman setzte sich auch dafür ein, dass das Wiegen vom Kampfmorgen auf den Tag davor verlegt wurde, damit den Boxern mehr Zeit zum Rehydrieren gegeben wurde. Außerdem schrieb das WBC Boxhandschuhe mit angenähten Daumen vor, um Verletzungen bei den Boxern zu vermeiden. Sulaiman war aber gleichzeitig auch eine umstrittene Figur, der vorgeworfen wurde, bestimmte Boxer bevorzugt zu behandeln, darunter besonders Athleten mexikanischer Abstammung. Darüber hinaus gab …

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