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Kampfversteigerung abgesagt: Fury drückt sich vor Pulev

Eigentlich hätte auf der heutigen Generalversammlung der EBU in Wien die Kampfversteigerung für den Kampf zwischen Schwergewichts-Europameister Kubrat Pulev und seinem Pflichtherausforderer Tyson Fury stattfinden sollen. Der ungeschlagene Brite und sein Promoter Mick Hennessy waren aber nicht angereist und haben freiwillig verzichtet. Ebenfalls aufgegeben hat Fury das Recht, bei der IBF einen finalen Ausscheidungskampf gegen Pulev zu bestreiten, der ihn zum Pflichtherausforderer von Wladimir Klitschko hätte machen können. Diese Entscheidung dürfte Fury auch seine gute Platzierung in der IBF-Rangliste (momentan #2) kosten. Ob Pulev vor seiner WM-Chance gegen Klitschko einen weiteren Kampf bestreiten wird, ließ Sauerland-Sportdirektor Hagen Doering auf Nachfrage von Boxen.de offen. Man sei bereit, auch sofort gegen Klitschko zu boxen, so Doering, allerdings müsse man abwarten, wie die EBU nun reagiere. Pulev wurde übrigens von der EBU gemeinsam mit dem Bantamgewichtler Stephane Yamoye (Belgien) zum Boxer des Jahres 2012 ausgezeichnet. Beide Sportler waren persönlich answesend, um die Ehrung entgegen zu nehmen. © adrivo Sportpresse GmbH

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