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Vor 45 Jahren: Alis Titel wird aberkannt

Vor genau 45 Jahren, am 28.04.1967, werden dem Größten, werden Muhammad Ali der Schwergewichtstitel aberkannt und die Boxlizenz entzogen. Der offizielle Grund: Ali hat den Wehrdienst verweigert. Er selbst begründet seine Weigerung damit, dass er den Kriegsdienst nicht mit den Glaubensgrundsätzen der „Nation of Islam“ vereinbaren könne, die seit einiger Zeit seine religiöse Heimat ist. Außerdem sei für ihn der Vietkong kein Feind; der Krieg in Vietnam sei eine Angelegenheit, in die sich die USA nicht einmischen sollten. Sein letzter Kampf vor der Entthronung als Schwergewichtsweltmeister hatte am 22.März 1967 im Madison Square Garden in New York stattgefunden. Dort schlägt er Zora Folley, der nicht selten an den vorderen Plätzen der Weltrangliste anzusiedeln gewesen war und auch danach zur Schwergewichtselite zu zählen ist, in einem Titelkampf um die Schwergewichtsweltmeisterschaft vorzeitig in der siebten Runde. Wie es  zum Titelverlust kam Ali beschreibt in seiner Autobiographie einprägsam, wie es zum vorläufigen Aus kam. Schon nach dem ersten Kampf gegen Liston wird er von der Musterungskommission untersucht und …

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