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Ist „Rentnerboxen“ eigentlich interessant?

Ist „Rentnerboxen“ eigentlich interessant? Mike Tyson hat es getan, ‚El Chino‘ Maidana denkt immer wieder drüber nach, Oscar De La Hoya hat es angekündigt und auch Julio Cesar Chavez sn macht es … in den Ring zurückkehren. Das Zauberwort heißt „exhibition“. Auf Deutsch eigentlich „Ausstellung“ und gerne noch mit dem Zusatz „fight“ versehen. Im ungünstigsten Fall bedeutet das folgendes Szenario: zwei Herren im „sportlichen Rentenalter“, denen auf ihre alten Tage das Geld ausgegangen ist, verbringen schwer atmend ein paar Runden miteinander im Ring. In der Regel sind die Rundenzeiten kürzer, das Ganze findet ohne Wertung statt und demzufolge gibt es auch keinen Gewinner. Eigentlich kontraproduktiv. Geht es doch beim Kampf Mann gegen Mann darum, herauszufinden wer der Bessere ist. Zumindest theoretisch. Mit viel Glück – wie im Fall von Mike Tyson – bekommt man einen zwar älteren, aber trotzdem beeindruckenden Kämpfer zu sehen. Oder einen schalen „Altersaufguss“, dessen Ringauftritt nur schemenhaft an die frühere Leistungsfähigkeit erinnert, wie bei Roy Jones jr. Über die Gründe, warum …

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