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Boxen und Schulsport

Wenn vor gar nicht allzu langer Zeit jemand gefordert hätte, dass das Boxen im Schulsport Eingang halten solle, wäre ihm wohl breitester Widerstand, mehr noch Empörung beschieden gewesen. Bis in die 1990er Jahre hinein galt Boxen bei der Mehrheit der Bevölkerung als brutaler Kampfsport, der mit Blut, Blessuren, Verletzungen, Entstellungen assoziiert wurde. Dass solche Vorurteile eher mit  Erfahrungen aus dem Profiboxen zu tun hatten und kaum etwas mit dem olympischen Amateurboxsport, wurde von kaum jemanden zutreffend eingeordnet. Erst mit den Kämpfen des  Profi-Halbschwergewichtlers  Henry Maskes, der sich auch im olympischen Amateurboxen mit dem Gewinn des Olympiasiegs (im Mittelgewicht)  und Weltmeistertitels einen Namen gemacht hatte, bahnte sich Mitte der 1990er Jahre  eine allmähliche Änderung der öffentlichen Meinung an, wenn’s ums Boxen ging. Ab der Mitte des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends wurden in Deutschland sogar erste Töne vernommen, die von einer Integration des Boxsports in den Schulsport, natürlich zunächst in außerunterrichtlichen Bezügen, ausgingen. Natürlich waren zunächst starke Widerstände zu spüren, die sich gegen ein solches Ansinnen richteten.   …

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