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Tomoki Kameda zu schnell für Paulus Ambunda – gewinnt WBO-Titel

Der 22-jährige Bantamgewichtler Tomoki Kameda krönte sich am Donnerstag zum ersten Japaner, der den in Japan nicht anerkannten WBO-Titel gewinnen konnte. Auf den Philippinen besiegte der jüngste der drei boxenden Kameda-Brüder den verteidigenden Weltmeister Paulus Ambunda aus Namibien nach Punkten. Nach einem recht ausgeglichenen Start machten Kamedas schnellere Hände vor allem in der zweiten Kampfeshälfte für ihn den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus. Paulus Ambunda übernahm vom ersten Gong weg die Rolle des Aggressors und preschte nach vorne. In der ersten Runde hatte er damit Erfolg und konnte die besseren Treffer landen, während Kamedas Jabs meistens nur auf die Deckung des Weltmeisters gingen. Nichtsdestotrotz bejubelte das Publikum auf den Philippinen jeden einzelnen Schlag, den Kameda abfeuerte lautstark. In der zweiten Runde gelang es dem Japaner dann auch etwas besser ordentliche Konter – vor allem zum Körper – unterzubringen und den Jabs von Ambunda auszuweichen. Die dritte Runde war erneut eng, doch Tomoki Kameda ernoss wieder leichte Vorteile aufgrund seiner boxerischen Überlegenheit aus der Distanz …

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