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Murray gönnt seinem Coach Harrison den Gürtel mehr als sich selbst!

Am Samstag will Martin Murray seine Chance nutzen und Weltmeister werden. In Hannover kann er mit einem Sieg über Arthur Abraham seine Karriere krönen. Es gibt viele Herausforderungen, denen sich der Boxer aus St. Helens (England) in der Vergangenheit gestellt hat. Im Sportlichen wie im Privaten ging er dabei zumeist als Sieger hervor. Doch es gibt eine Sache, die er nie wieder gut machen kann. „Im Alter von 22 Jahren saß ich einmal mehr im Gefängnis ein“, erinnert sich Murray. „Genau zu dieser Zeit verstarb mit John Chisnall mein erster Trainer. Ich konnte nicht zu seiner Beerdigung, konnte nicht richtig von ihm Abschied nehmen. Das wird mir auf ewig nachhängen.“ Chisnall spielte in Murrays Leben eine große Rolle. „Durch ihn entdeckte ich meine Leidenschaft fürs Boxen. Doch nicht nur im Sport half er mir weiter. Als Sozialarbeiter hatte er viel Einfühlungsvermögen und ich konnte mit all meinen Problemen zu ihm kommen. Er war für mich wie eine Vaterfigur.“ Vor jedem Kampf besucht Murray das Grab …

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