BoxgeschichteTop News

Karl Mildenberger: Die Niederlage gegen Ali macht ihn populär

Im Triumphzug wird Karl Mildenberger am 10. September 1966  auf den Schultern aus dem Ring des Frankfurter Waldstadions getragen. Soeben hat er dem Größten, dem Weltmeister, Muhammad Ali, einen sensationellen Kampf geliefert, der die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hinreißt. Aber: Er hat den Kampf verloren und wird in der 12. Runde wegen seiner schweren Verletzungen an den Augen und weil er sich der Attacken Alis nicht mehr erwehren kann, aus dem Ring genommen. Dennoch ist es der Kampf, der Karl Mildenberger an diesem Tag zum populärsten deutschen Sportler macht  und ihm auch weltweite Bekanntheit  verschafft. Wie er zum Boxen kommt Er wird am 23. November 1937 in einer Arbeitersiedlung, auf dem Kotten in der „Barbarossastadt“ Kaiserslautern,  geboren. Ab 1943 ist er Schüler der Goetheschule, einer Volksschule, die sich erst seit 1922 so nennt und 1908 als Rupprecht-Schule gegründet wurde. Das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt er als Schüler dieser Schule. Seine Leidenschaft zum Boxsport wird schon sehr früh geweckt. Sein Onkel, Richard Mildenberger, der in Kaiserslautern …

WEITERLESEN →