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Angreifen und Kontern: Anmerkungen zu den Kampfstilen

Als Muhammad Ali Ende Oktober 1974 im „Rumble in the Jungle“ einen der sensationellsten WM-Kämpfe im Schwergewicht gegen George Foreman bestritt, war dies auch ein Duell von zwei grundlegend verschiedenen Kampfstilen. Auf der einen Seite George Foreman, ein Puncher, der ausschließlich auf den vorzeitigen Sieg aus war und den man dauernd mit vorgebeugtem Oberkörper und mit wilden langen Haken scheinbar unermüdlich schlagend im Angriff sah. Ali verharrte dagegen  fast während des gesamten Kampfes in der strikten Defensive des „Rope-and-Dope“: An den Seilen klebend, den Kopf weit zurück pendelnd, schaffte er es, sich damit meistens aus der Reichweite des wild angreifenden Foreman zu begeben. Nach ungefähr der Hälfte des Kampfes verließen dem Weltmeister die Kräfte, was Ali, der ihn ständig beobachtet hatte, registrierte. Und dann der finale Schlag in der achten Runde, der KO-Sieg, der Ali erneut den Schwergewichtsweltmeistertitel brachte. Ali wusste um seine physische Unterlegenheit im Vergleich zu Foreman und konnte nach seiner Einschätzung nur in der strikten Defensive überleben.  Was sind also die grundlegenden …

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