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Ex-Weltmeister Julio Cesar Gonzalez tödlich verunglückt

Der ehemalige Halbschwergewichts-Weltmeister Julio Cesar Gonzalez ist tot. Der 35-jährige Mexikaner starb bei einem Motorradunfall in seiner Heimatstadt Guerrero Negro (Baja California). Gonzalez vertrat sein Land bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, schied aber bereits in der ersten Runde gegen den Russen Vassily Jirov aus. Nach einer klaren Niederlage 2001 gegen Roy Jones Jr. kam Gonzalez’ große Stunde zwei Jahre später, als er dem ungeschlagenen WBO-Champion Dariusz Michalczewski den Titel abnahm. Allerdings verlor Gonzalez seinen Gürtel schon im nächsten Kampf gegen den Ungarn Zsolt Erdei, der in der Folgezeit den Titel für fünf Jahre halten sollte. Zwei Versuche, sich gegen den Briten Clinton Woods den IBF-Titel zu holen, scheiterten ebenfalls, 2008 musste Gonzalez in einem Ausscheidungskampf gegen Tavoris Cloud die einzige vorzeitige Profiniederlage seiner Laufbahn hinnehmen. In insgesamt 49 Kämpfen stieg Gonzalez 41 Mal als Sieger aus dem Ring (25 Mal davon vorzeitig). Gonzalez hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. © adrivo Sportpresse GmbH

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