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Jess Willard: Schwergewichtsweltmeister durch Betrug?

In Europa tobt der Erste Weltkrieg. In den USA, die erst später in den Krieg eingreifen, sucht man einen Schwergewichtler, der es mit dem verhassten schwarzen Titelträger Jack Johnson aufnehmen kann. Sieben Herausforderer hatte Johnson auf die Bretter geschickt, alle vorher als „Weiße Hoffnung“ angekündigt. 1910  war Ex-Schwergewichtsweltmeister James J. Jeffries  beim Versuch eines Comeback von Johnson förmlich auseinandergenommen worden. Mit Jess Willard, an die zwei Meter groß und weit über 100 kg schwer, glaubt man, endlich einen weißen Schwergewichtler gefunden zu haben, der die siebenjährige Herrschaft Jack Johnson beenden könnte. Und die Rechnung geht scheinbar  auf: In der 26. Von 45 angesetzten Runden liegt der Weltmeister flach auf dem Ringboden. Nur: Der Sieg Willards wird kurz danach von kritischen Beobachtern als Bluff abgetan, die Weltmeisterkrone als unverdient gebrandmarkt. Jess Willards Familie und der Weg zum Boxen Der Sohn eingewanderter walisischer Eltern, Myron und Margaret Willard, wird am 29. Dezember 1881 in einem kleinen Ort in Kansas geboren. Er ist der Jüngste von vier Brüdern. …

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