Bild: Bluemoonboxing / Twitter
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Mach’s noch einmal, James Toney!

Mach’s noch einmal, James Toney! Könnte es jemanden interessieren? Und lässt sich damit Geld verdienen? Das sind vermutlich die beiden einzigen Fragen, deren Beantwortung mit „Ja“ darüber entscheidet, ob ein Boxer, dessen beste Zeiten schon länger zurückliegen, noch einmal im Ring zu sehen ist. „Showkampf“ oder „Exhibition“ heißt das Zauberwort, das nicht so jung ist, wie man denken könnte. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren „Exhibitions“ in den Vereinigten Staaten populär. Oft mussten offizielle Fights als Showkämpfe beworben werden, weil staatliche Gesetze das professionelle Boxen verboten. Und so standen auch schon Jack Dempsey oder Jack Johnson als „Showkämpfer“ im Ring. Auch ‚Big George‘ Foreman machte solche Fights. Ungefähr sechs Monate nachdem Ali ihn geschlagen hatte, nahm George Foreman an fünf Showkämpfen teil. Und zwar an einem Nachmittag. Gegner am 26. April 1975 waren Jerry Judge, Boone Kirkman , Charley Polite, Terry Daniels und Alonzo Johnson. Mittlerweile ist die Bedeutung des Begriffes „Exhibition“ jedoch eine andere. Vielleicht trifft es „inoffizieller Kampf ohne Wertung“ am besten. …

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