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Von Hein ten Hoff bis Luan Krasniqi: Die deutschen Schwergewichtseuropameister nach dem Krieg

Hein ten Hoff und Heinz Neuhaus In den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ist es das das boxerische Großereignis: Vor fast 50.000 Zuschauern kämpfen der junge und aufstrebende Heinz Neuhaus und Hein ten Hoff, der als erster deutscher Nachkriegseuropameister im Schwergewicht in die Boxgeschichte eingegangen war, in der Dortmunder Westfalenhalle um den europäischen Schwergewichtstitel. Neuhaus ist durch einen Punktsieg über Karel Sys am 09. März 1952 Schwergewichtseuropameister geworden. Sys hatte sich den Titel zuvor mit einem Sieg gegen ten Hoff geholt. Der Kampf ten Hoff vs. Neuhaus, der die Massen anzieht und zeigt, dass der Boxsport in Deutschland auch in der Nachkriegszeit wieder Fuß gefasst hat, geht nur über eine Runde. Während ten Hoff als „Ringkünstler“ oder auch als „Gentleman im Ring“ gesehen wird, ist Neuhaus ein Boxer, der ständig den Angriff sucht.  Nach fünfzig Sekunden der ersten Runde trifft der „Dicke“, wie Neuhaus von seinen Dortmunder Fans gerufen wird, mit einer mächtigen Rechten, und ten Hoff geht schwer getroffen zu Boden, zieht sich dabei …

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