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Vorerst keine weiteren Klitschko-Kämpfe auf HBO: HBO Sports Präsident Ross Greenburg zu seiner Entscheidung

In Europa – besonders in Deutschland – sind die Klitschko-Brüder Superstars, ihre Kämpfe locken zigtausende Menschen in ausverkaufte Fußballstadien, Einschaltquoten im zweistelligen Millionenbereich sind keine Seltenheit. In Amerika jedoch konnten sich die beiden Brüder, trotz teilweise legendären Ringschlachten wie jener gegen Lennox Lewis, nie so richtig etablieren. Das lag zum einen sicherlich daran, dass die letzten Klitschko-Kämpfe auf Grund der allzu großen Überlegenheit nicht immer besonders spektakulär waren, besonders Wladimirs Kampf gegen Ibragimov hängt dem IBF- und WBO-Weltmeister immer noch nach. Auch Vitalis Performance gegen Arreola war vielen amerikanischen Boxfans zu wenig actionreich, auch wenn der WBC-Champion eine taktisch einwandfreie Vorstellung ablieferte. Ein anderer Grund dürfte aber ebenfalls für Greenburgs Entscheidung mitausschlaggebend gewesen sein: eine jüngst durchgeführte Umfrage hatte ergeben, dass die amerikanischen Boxfans nach wie vor zu einem großen Teil unfähig sind, die beiden Brüder zu unterscheiden. Ein kleines Fenster lässt sich Greenburg jedoch offen: sollten die Klitschkos gegen David Haye oder Tomasz Adamek antreten, sei man durchaus an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert. Der …

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