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Peter Müller: “De Aap”, der nicht nur den Ringrichter ausknockte

Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Mittelgewicht steht Anfang Juni des Jahres 1952 der Kölner Peter Müller mit Hans Stretz im Ring. Es ist das vierte Mal, dass die beiden aufeinandertreffen. In der achten Runde geschieht das Unfassbare: Müller, der sich während des gesamten Kampfes von Ringrichter Pippow benachteiligt fühlt, verpasst Pippow einen gezielten rechten Haken, und der Ringrichter liegt flach im Ringstaub. Und nicht nur das: Müller greift auch seine Betreuer an, die ihn stoppen wollen, jagt sie aus dem Ring. Natürlich wird er disqualifiziert und gesperrt, zunächst lebenslang, dann aber wird schon nach einem Jahr die Sperre aufgehoben. Der genauere Verlauf der Ereignisse wird weiter unten ausführlicher geschildert. Dass Peter Müller dennoch zu den populärsten deutschen Boxern der Nachkriegszeit zählt, wird im Folgenden zu erklären sein. In seiner fast zwanzig Jahre dauernden Profikarriere jedenfalls muss er zu den Boxern gerechnet werden, die die Fans in Scharen in die Arenen holten und in einem erklecklichen Maß  mit dazu beigetragen haben, den Boxsport der …

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