Top News

Profiboxen: Ende der Titelflut in Sicht?

Profiboxen: Ende der Titelflut in Sicht? Nachdem Floyd Mayweather sich öffentlich dafür ausgesprochen hat, die Titel- und Gürtelinflation im Profiboxsport zu bereinigen, hat er jetzt Unterstützung von Matchroom Boxing-Boss Eddie Hearn bekommen. Hearn schwebt angeblich ein „UFC-ähnliches Modell“ vor. Dort gibt es bei den Männern acht Gewichtsklassen und nur einen Champion für jede Gewichtskategorie. „Wir haben zu viele Gürtel. Es ist nicht gut fürs Boxen.“ sagte Hearn im Interview bei „SkySports“: „Sehen Sie sich das UFC-Modell an. Dort möchte ich im Boxen hin.“ Ein „frommer Wunsch“, der das außer Acht lässt, was Mayweather als Grund für die Titelflut angeprangert hat: „Die Leute wissen nicht, dass man für jeden Gürtel, den man gewinnt, eine Gebühr zahlen muss. Wenn ein Boxer einen Interim-Gürtel gewinnt, dann muss er zahlen. Wenn er einen regulären Gürtel gewinnt, dann muss er zahlen. Wenn ein Kämpfer dann Super-Champion wird, muss er zahlen“, erläuterte der 43-jährige. Für die Verbände leichtverdientes Geld. Kein Wunder also, dass es gegen Pläne, die Titelvielzahl zu reduzieren, wohl Widerstand …

WEITERLESEN →