Bild: edwinvalero27ko / Instagram
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„Die Welt ist ein besserer Ort, weil er sich das Leben genommen hat“

„Die Welt ist ein besserer Ort, weil er sich das Leben genommen hat“ Das schrieb das US-amerikanische Sportmagazin Bleacher-Report im Mai 2010, einen Monat nachdem der venezolanische Boxer Edwin Valero unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen war. Warum ausgerechnet jetzt ein Artikel über ‚El Inca Dinamita‘? Weil mich die Geschichte von Felix Verdejo, der unter Verdacht steht, seine schwangere Geliebte umgebracht zu haben, etwas an Valero erinnert hat. Edwin Valero wurde am 3. Dezember 1981 in Bolero Alto, einem kleinen Dorf in Mérida, Venezuela, geboren. Die Valeros waren arm. Vater und Mutter teilten sich mit ihren fünf Kindern zwei Zimmer. Als seine Eltern sich trennten war Edwin 9 Jahre alt und musste die Schule verlassen, um Geld zu verdienen. Fortan verkaufte er an einer Bushaltestelle selbstgepflücktes Obst. Seine Teenagerzeit – so wird berichtet – verbrachte er als Obdachloser auf den Straßen Venezuelas, verwickelt in Bandenkriege, Kriminalität und Drogenhandel. Valero beschrieb seine Kindheit später als „im siebten Kreis der Hölle geboren” und erklärte in einem Interview: …

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