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Kein Geld für Leichtathletik-WM: Kritik an Sauerlands TV-Vertrag

Der um drei Jahre verlängerte TV-Vertrag zwischen Boxpromoter Sauerland Event und der ARD stößt nicht überall auf Zustimmung: auf Grund des geschätzten Werts von 54 Millionen Euro bleibt für andere Sportarten weniger Geld übrig. So werden beispielsweise bei den nächsten zwei Leichtathletik-WMs keine Live-Bilder mehr gezeigt. “Wir finden die Entscheidung unverständlich, dass für diese Veranstaltungen Geld keine Rolle spielt und für die olympische Kernsportart um jeden Euro geknausert wird”, meinte Clemens Prokop (Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes) gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Die ARD steht trotz Kritik zu ihrer Entscheidung. “Wir erreichen mit unseren ausgewählten Übertragungen ein Millionen-Publikum, darunter viele Jüngere und Menschen, die sonst nicht so häufig Das Erste sehen”, sagte ARD-Programmdirektor Volker Herres. “Das ist wichtig, denn wir sind für alle da.” “Boxen im Ersten” gehört mit Quoten von teilweise über fünf Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von über 20 Prozenten zu den erfolgreichsten deutschen Sportsendungen. © adrivo Sportpresse GmbH

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