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Dopingsumpf Großbritannien?

Dopingsumpf Großbritannien? Die Dopingaffäre um den britischen Schwergewichtler Dillian Whyte wirft erneut ein schlechtes Licht auf die Zustände in Großbritannien. Der 2017 getroffene Beschluss der britischen Regierung, Dopingsünder nicht mehr strafrechtlich zu verfolgen, sondern das sogenannten Sportgerichten zu überlassen, scheint in einer Sackgasse zu enden. Während Doping zum Beispiel in Australien, Frankreich und Italien eine Straftat darstellt, ist man in Großbritannien der Ansicht, dass die “Kriminalisierung des Dopings” nicht zu seiner Bekämpfung beitragen würde. Nach den Irritationen um die positive A-Probe von Dillian Whyte, der trotz des Befundes im Boxring antreten durfte, sind Kämpfer aus anderen Ländern unsicher darüber, ob sie eine Reise auf die Insel nicht besser vermeiden sollten. Ein prominentes Beispiel ist Schwergewichtsweltmeister Andy Ruiz, der im Gerangel um einen Austragungsort für den Rückkampf gegen Anthony Joshua unter Berufung auf die Affäre Dillian Whyte mehrfach bekräftigt hatte, nicht in Großbritannien kämpfen zu wollen: „Letztendlich möchte ich nur einen fairen Austragungsort. Die Tatsache, dass Rivas keine Ahnung davon hatte, ist etwas dürftig.“ Auch Top …

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