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Boxen.de Box-ABC: B wie Bob and weave

Unter “bobbing and weaving” versteht man das Auspendeln von ankommenden Schlägen mit dem Oberkörper. Dabei gibt man während des Schlages des Gegners mit dem Knie nach und bewegt den Oberkörper und den Kopf diesselbe Richtung. Die Bewegung geschieht kreisförmig, am Ende steht man wieder in der Ausgangsposition da. Um eine Führungshand oder linken Haken eines Normalauslegers auszupendeln, bewegt man sich nach rechts, bei einer rechten Schlaghand geht die Bewegung nach links. Der wahrscheinlich bekannteste Vertreter des bobbing and weaving ist der kürzlich verstorbene ehemalige Schwergewichts-Weltmeister Joe Frazier. Auch Mike Tyson war in den frühen Jahren seiner Karriere mit dieser Technik sehr erfolgreich. Bobbing and weaving wird vor allem in der amerikanischen Boxschule vermittelt. Beim europäischen Stil versucht man eher, die ankommenden Schläge mit einer geschlossenen Doppeldeckung abzublocken. Es gibt aber auch einzelne europäische Boxer, die diese Technik anwenden (z.B. Alexander Povetkin). Diese Boxer hatten aber zumeist an irgendeinem Punkt ihrer Karriere einmal einen amerikanischen Trainer. © adrivo Sportpresse GmbH

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