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Skandal-Urteil um Christina Hammer ein Lichtblick für den deutschen Boxsport?

Am Samstag, den 26. Juli 2014, kam es bei der SES-Veranstaltung in der Dessauer Anhalt Arena zu einem Eklat. Aus dem vermeintlichen Highlight des Abends entwickelte sich ein Desaster der Extraklasse. Die Doppelweltmeisterin im Mittel-und Super-Mittelgewicht wollte sich den vakanten WBO-Weltmeistertitel gegen die starke Französin Anne Sophie Mathis sichern. Die dritte Gewichtsklasse, das Juniormittelgewicht, sollte erobert werden, doch die Freude wehrte nicht lange. Ganz im Gegensatz zum folgenden Shitstorm gegen die Dortmunderin. Boxerisch bestimmte Hammer den Fight nach Punkten, aber ihr Halten und Klammern ließ auf die Stärke ihrer Gegnerin schließen. In der fünften Runde versuchte die Heimboxerin eine Aktion ihrer Kontrahentin durch das Festhalten ihres linken Armes zu unterbinden und geriet dabei in die KO-Falle. Mathis wehrte sich mit der freien rechten Schlaghand und schickte die Weltmeisterin durch einige seitliche Kopftreffer zu Boden. Hätte der Ringrichter, Manfred Küchler, die bisher ungeschlagene deutsche Boxerin angezählt, wäre Mathis höchstwahrscheinlich zur Siegerin durch KO erklärt worden. Doch der Referee zeigte sich sichtlich überfordert lief planlos im Ring …

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