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Riddick Bowe: Schwergewichtsweltmeister, von dem viel mehr erwartet wurde

Jedem Boxfan sind die drei Kämpfe Riddick Bowes mit Evander Holyfield in Erinnerung.  Insbesondere der Kampf, bei dem ein in den Ring schwebender Gleitschirm eines verrückten Fallschirmspringers für eine mehr als halbstündige Unterbrechung der Auseinandersetzung sorgte. Im ersten Kampf gegen Holyfield ist es die zehnte Runde, die noch heute bei vielen Boxkennern Zungenschnalzen auslöst. Die Runde gilt als eine der dramatischsten Runden, die jemals bei Weltmeisterschaftskämpfen im Schwergewicht zu sehen waren. Das riesige Talent Bowes ist aber nie ganz ausgeschöpft worden. Familie und Amateurzeit Geboren ist er als Riddick Lamont Bowe am 10. August 1967 in Brooklyn/New York, im Stadtviertel Brownsville, das zu den verrufensten Gegenden in der Umgebung New Yorks, ja in den gesamten Vereinigten Staaten zu dieser Zeit zählt. Er ist das zwölfte von dreizehn Kindern seiner Mutter, Dorothy Bowe, einer Fabrikarbeiterin. Sein Vater verlässt die Familie, als er noch in den Kinderschuhen steckt.  Einer seiner Brüder, Henry, stirbt noch jung an der Aids-Krankheit. Seine Schwester Brenda wird bei einem Raubüberfall erstochen. Übrigens: …

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