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Klitschko – Solìs: Was bleibt?

2011 sollte ein Jahr werden, das dem von Langeweile und nur mäßiger Besetzung geplagten Schwergewicht endlich wieder Leben einhauchen sollte. Gleich drei Topbegegnungen waren geplant, mit dem Vereinigungskampf Klitschko – Haye als Höhepunkt. Doch bereits der Auftakt am Samstagabend verkam zur Farce, zur Blamage für den Sport. Die Rede ist nicht vom Kampf selbst, sondern vom anschließenden Theater, bei dem man sich des Eindrucks nicht erwehren konnte, das Abbruchsignal des Ringrichters sei der Startschuss für einen Wettbewerb um die dümmste Aussage und/oder das deplatzierteste Benehmen gewesen. Vitali Klitschko legte dabei mal ordentlich vor; kann man die absolut übertriebene Reaktion direkt nach dem Abbruch noch mit dem Eifer des Gefechts erklären, sind seine Aussagen danach eines Mannes seines Alters, seines Bildungsstands und seines Status‘ einfach unwürdig; erst glaubte er an Simulation, um kurz danach zu behaupten, er hätte seinen Gegner voll erwischt. In das gleiche Horn stieß dann auch Manager Bernd Bönte und Henry Maske sprang mit beiden Füßen ins Fettnäpfchen, als er, zugebend, dass er …

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