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Das ‚10-Points-Must-System’ – Wie beim Boxkampf gepunktet wird

Heutzutage wird so gut wie überall nach dem 10-Points-Must-System bewertet. Der Grundsatz dieses Systems ist, dass jede Runde einzeln betrachtet bewertet wird, und dass in ausnahmslos jeder Runde mindestens einer der beiden Boxer 10 Punkte bekommen muss. Dabei gibt es jedoch verschiedene Konstellationen, wie und wonach eine Runde bewertet wird. In einer Runde, in der keiner der beiden Boxer zu Boden geschlagen wird, gilt es zu ermitteln, welcher der beiden Boxer die Runde gewonnen hat. Dies geschieht aufgrund von vier Kriterien: 1. „Clean punching“ Das mit Abstand wichtigste Kriterium zum Bewerten einer Runde. Wer hat die besseren und härteren Treffer anbringen können? Hier spielt es auch mit rein, ob ein Boxer den anderen „anklingeln“ konnte. 2. „Effective aggressiveness“ Effektive Aggressivität. Welcher der beiden Boxer ist konstant im Vorwärtsgang und kann dadurch den anderen in Bedrängnis bringen? Die Betonung liegt hier allerdings auf „effektiv“. Aggressivität ohne Effektivität bringt keine Punkte. 3. „Ring generalship“ Ein sehr schwammiger Begriff, der für das nicht direkt Greifbare steht. Welcher der …

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