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Weltmeister Brähmers Trainer Röwer: „Diesmal wird es ein klares Ergebnis geben!“

Am 12. März (live ab 22.30 Uhr in SAT.1) kommt es im Jahnsportforum zur Neuauflage des Duells zwischen Jürgen Brähmer und Eduard Gutknecht. Wieder in Brähmers Ecke mit dabei: Trainer Karsten Röwer. Und der glaubt beim erneuten Aufeinandertreffen mit Gutknecht an einen klaren Erfolg des Weltmeisters. Wieso Röwer davon so überzeugt ist, erzählt er im folgenden Interview.

Karsten Röwer, wer wäre der härtere Gegner für Jürgen Brähmer: Eduard Gutknecht oder Thomas Oosthuizen?

Karsten Röwer: „Rein vom Papier her wäre Oosthuizen mit Sicherheit der bessere Gegner gewesen. Zudem ist der Südafrikaner auch Rechtsausleger was mit Sicherheit eine Herausforderung für Jürgen gewesen wäre. Doch vom Talent her kann man halt nicht leben. Selbst wenn ich die besten körperlichen Voraussetzungen habe – wenn der Kopf nicht mitspielt, ist es vorbei. Boxen baut auch auf Tugenden wie Zuverlässigkeit und Disziplin auf. Daher glaube ich, dass Gutknecht der stärkere Gegner ist – jemand, der sich alles hart erarbeitet hat und für seinen Traum lebt.“

War es für Sie und Ihren Schützling ein großes Problem, sich kurzfristig auf einen anderen Gegner einzustellen?

Karsten Röwer: „Der Einzige, der etwas mehr Arbeit dadurch hatte, war ich. Außer den Trainingsplänen für die spezielle Strategie und Vorbereitung auf den eigentlich geplanten Gegner, stand zum Glück noch nichts fest. Wir hatten zwar schon ein wenig bei der Pratzenarbeit variiert, doch alles andere war Grundlagentraining. Außerdem ist Jürgen ja sehr variabel, so dass er sich problemlos auf einen anderen Gegnertyp umstellen kann.“

Wie verläuft denn aktuell die Vorbereitung, nachdem sich Brähmer zuletzt im Oktober die Schlaghand verletzte und eine geplante Titelverteidigung in Monaco absagen musste?

Karsten Röwer: „Jürgen ist jetzt wieder in einer herausragenden Verfassung. Zu Beginn dieser Vorbereitung hatte er zwar muskuläre Probleme, da er ja die Schlaghand eine Zeit lang nicht belasten konnte, doch das war glücklicherweise innerhalb weniger Tage ausgestanden. Wir sind jetzt in der Sparringsphase angelangt, wo es auch schon einmal hart zur Sache geht. Jürgen ist sehr zufrieden, da seine Trainingskollegen die nötige Gegenwehr zeigen. Hoffen wir mal, dass Gutknecht im Ring da zumindest anfangs dagegenhalten kann.“

Anstatt im Fürstentum an der Cote d’Azur wird nun im Jahnsportforum Neubrandenburg geboxt – ein Umstand der dem WM-Gespann Brähmer/Röwer egal ist?

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Karsten Röwer: „Das ist doch fast das Gleiche (lacht). Ernsthaft: Natürlich wäre es für uns beide interessant und ein Erlebnis gewesen, in Monaco zu boxen. Aber wo im Endeffekt der Ring steht, ist egal. In Neubrandenburg genießen wir Heimvorteil – ich bin immerhin nur 16 Kilometer von der Halle entfernt geboren!“

Duell Nummer eins zwischen Brähmer und Gutknecht war ein physisch intensiver Kampf, der von vielen Fans und Experten knapper gesehen wurde, als das Urteil der Punktrichter es vermuten ließ. Kann das Publikum am 12. März einen ähnlichen Fight erwarten?

Karsten Röwer: „Da bin ich diplomatisch: Die Zuschauer werden auf jeden Fall einen großartig aufgelegten Jürgen Brähmer erleben, eventuell ein spektakuläres Ende. Ich glaube ganz ehrlich nicht, dass Eddy eine echte Chance haben wird. Jürgen ist wieder in seinem Rhythmus, das Gefühl für die Distanz ist wieder da, die Feinmotorik und, und, und. Damals kam er aus einer längeren Pause zurück und hat knapp, aber verdient gewonnen. Diesmal wird es ein klares Ergebnis geben.“

Nicht zu vergessen, Sie feiern bei diesem Kampf ein Jubiläum. Zum zehnten Mal betreuen Sie Jürgen Brähmer bei einem Profikampf. Werden noch einmal zehn Ringauftritte mit ihm dazukommen?

Karsten Röwer: „Das wäre natürlich schön, denn unsere Zusammenarbeit ist bisher sehr erfolgreich verlaufen. Es ist jedoch eine Entscheidung, die Jürgen für sich treffen muss. Ich weiß, dass er noch Ziele wie zum Beispiel eine Titelvereinigung im Kopf hat. Doch im Endeffekt muss sich darum das Management kümmern. Ich stehe Jürgen jedenfalls so lange zur Seite, wie er das will.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

Quelle: Sauerland Event

Foto: picture alliance

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8 Kommentare

  1. Profilbild von California
    1. März 2016 at 18:59 —

    Röwer lügt

  2. Profilbild von Grabimir "dr octopus" Clinchko

    Ausser the Fan und brennov und denn Dosenbiertrinker interessiert sich fast niemanden fr den Paperchamp

  3. Profilbild von Sugar
    1. März 2016 at 21:54 —

    —-Diesmal wird es ein klares Ergebnis geben—–

    Natürlich wird es das, das ist doch bei Sauerland „immer“ der Fall.

  4. Profilbild von YoungHoff
    1. März 2016 at 22:04 —

    Das Ergebnis wird so klar sein, dass die Punktrichter heute schon Ihre Punktzettel mit 120:108 ausgefüllt haben…

  5. Profilbild von Dr. Fallobsthammer ( ͠° ͟ʖ ͡°)

    Was ich mich gerade frage, gibt es in DE noch Ringgirls in den Rundenpausen?

    Ich weiß es nicht, weil bei Boxen in DE immer nur Werbung gezeigt wird.

    In Le Mans wurden die Gridgirls bereits aussortiert mit der Begründung „Die Rolle der Frau sei heute eine andere“. Vielleicht ist das in DE auch der Fall?
    Nur noch beknackte Vollpfosten unterwegs in Politik und Sport.

    • Profilbild von Libanesischer Auftragskiller

      Ringgirls wurden in Deutschland im Jahre des Herrn 2012 auf Geheiß des Königs Wladimir nach seinem grandiosen Knockout-Sieg über den französischen Hofnarr und Tyson-Plagiator Jean-Marc Mormeck abgeschafft.

      Die von König Wladimirs engstem Berater und Einflüsterer, dem Hamburger Vasallen und Geck Bernd Bönte, geforderten Ringboys wurden von seiner Majestät selbst abgelehnt:

      Er könnte durch die regelmäßige Betrachtung junger, knackiger Männergesäße in den Rundenpausen in seinem sorgfältig ausgearbeiteten „Greif-und-Klammer“-Schlachtenplan durch derartig teuflische Verführungen und Erregung seines Geschlechts gestört fühlen.

    • Profilbild von Libanesischer Auftragskiller

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      Taschengeld für geile Mäuse auf dass sie sich Sexspielzeug davon kaufen können!

      Bordelle statt Flüchtlingsheime!

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