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Tyson Fury – Comeback am 9. Juni

Bildmontage unten: Team Fury

Am 9. Juni will Tyson Fury (25(18)-0-0) zum ersten mal seit seinem Sieg gegen Wladimir Klitschko im November 2015 wieder in den Ring steigen. Sein letzter Kampf liegt also mittlerweile 2 ½ Jahre zurück. Lange wurde darum gerätselt, wer der Gegner für diesen Comeback-Kampf sein wird. Promoter Frank Warren hat jetzt die „Katze aus dem Sack“ gelassen. Fury soll gegen den in der Schweiz lebenden Albaner Sefer Seferi (23(21)-1-0) kämpfen. Gekämpft wird in Manchester.

Mit dieser Bekanntgabe sind alle Spekulationen erst einmal vom Tisch. Weder Shannon Briggs noch irgend ein anderer Schwergewichtler in einer in Frage kommenden „Preisklasse“ wurde gewählt. Seferi ist ein Cruisergewichtler mit überschaubaren Fähigkeiten. Seinen Ausflug ins Schwergewicht gegen Manuel Charr bezahlte er mit eine Punktniederlage. Ob er gegen Fury eine Chance hat über die Runden zu kommen? Um Furys boxerische Zukunftsaussichten zu bewerten, muss man abwarten, wie er sich gegen Seferi präsentieren wird.

Fury GewichtSchaut an sich den Kampfrekord von Seferi an, findet man bisher keinen einzigen Top-Gegner. Dafür aber eine KO-Quote von fast 90%. Der Zusammenhang lässt sich denken. Seferi boxt auf halbwegs gutem Level in Reihe 3. Allerdings gegen die Gegner, die sich die Veranstalter leisten können. Der Kampf gegen Tyson Fury ist für Sefer Seferi vor Allem eins: Die Möglichkeit mangels anderer Gelegenheiten mit seinen 39 Jahren noch ein bisschen Kasse zu machen. Fury müsste schon völlig eingerostet sein, wenn er im Kampf gegen Seferi schlecht aussehen würde.

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Vielleicht ist diese Cruiser-Gegnerwahl auch von Frank Warren so getroffen worden, weil er Fury unbedingt dazu bringen will sein „Übergepäck“ los zu werden. Er trainiert zwar seit Monaten hart für seine Rückkehr in den Ring, aber es ist wohl ein weiter Weg, wieder zu einer Kondition zurück zu kommen, die ringtauglich ist. Zuletzt war ein Vergleichsbild von Fury auf Facebook zu sehen. Eine „Vorher/Nachher-Darstellung“ von November 2017 und Februar 2018. Links sah man Fury mit vorgesteckter Wampe. Rechts beim Sparring. Dazwischen sollen 40 Kg Gewichtsverlust liegen. Das Gewichtsverlust alleine wird nicht reichen um wieder fit genug zu sein. Er muss sich wieder schnelle Reflexe und einen Kondition für 12 Runden antrainieren, wenn er noch einmal Weltmeister werden will.

Die Undercard der Veranstaltung ist recht gut besetzt. Frank Warren setzt scheinbar auch darauf, dass seine Nachwuchsboxer gegen richtige Gegner kämpfen und nicht durch wertlose Siege gegen Fallobst nach oben kommen.

Zur Erinnerung: Der Kampf zwischen Charr und Seferi:

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7 Kommentare

  1. Profilbild von California
    21. Mai 2018 at 02:03 —

    Fury wird nix mehr reißen….nach so langer Zeit wieder zu kämpfen war noch nie eine gute Idee…ich gebe im keine Chancen nochmal Weltmeister zu werden

  2. Profilbild von California
    21. Mai 2018 at 10:54 —

    Ich meinte richtiger Weltmeister…gegen Charr gewinnt er nix von Wert

    • Profilbild von reineckefuchs
      21. Mai 2018 at 17:59 —

      Es gibt ja nur noch Wilder und Joshua, die in Frage kämen. Der ganze Rest kann denen nicht beikommen.

      Aber wenn Fury ein gutes Comeback hinbekommt, lässt sich ein Kampf zwischen Joshua und Fury bestimmt gut verkaufen.

  3. Profilbild von Andy
    21. Mai 2018 at 18:39 —

    Seferi wird hart KO gehen.

  4. Profilbild von California
    21. Mai 2018 at 19:02 —

    @ Fuchs

    Ich sprach davon Weltmeister zu werden, nicht einen guten Kampf zu veranstalten… das schafft er gegen Bellew auch ….Fury soll sich verp…en

  5. Profilbild von Dr. Fallobsthammer ( ͠° ͟ʖ ͡°)

    Fury wird so enden wie Haye.
    Haye war nie extrem außer from und selbst er hat substanz gelassen nach all den jahren des faullenzens.
    Fury war auf Solis level was das cholesterin in seinem Blut angeht.
    Er kann sich runterhungern wie er will, es bringt nix mehr. Klar paar “große” kämpfe um die familienkasse wieder aufzubessern sind drin, aber er wird weder Joshua noch Wilder schlagen sondern schwer KO gehen.

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