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Tom Schwarz will sie alle aus dem Weg räumen!

Das Box-Jahr 2018 beginnt für SES Boxing schwergewichtig! SES-Schwergewichtler Tom Schwarz trifft auf den Torgauer Samir Nebo, der sich als spätberufener Profiboxer schon unter die Top-Five in Deutschland und als Bestätigung seiner letzten Kämpfe auf Platz 66 der Weltrangliste eingereiht hat.

Am 3. Februar kommt es in der Erdgas Sportarena in Halle/ Saale im Hauptkampf zu dem mitteldeutschen Generationenduell des 23-jährigen Tom Schwarz (19-0-0 (12)) aus dem „Team Deutschland“ gegen den 13 Jahre älteren Samir Nebo (10-1-1 (10)) aus Torgau.

Schwergewichtler Tom Schwarz, in Halle/ Saale aufgewachsen und nun in Magdeburg trainierend bzw. lebend, muss seinen WBO-Inter-Conti-Titel in diesem speziellen Duell verteidigen.

Nach seiner verletzungsbedingten Zwangspause, bedingt durch einen Trainingsunfall Ende September, will die große deutsche Nachwuchshoffnung im Schwergewicht seine guten Weltranglistenpositionen bei der WBO (# 5) und der IBF (# 14) behaupten.

Im Nachgang der notwendigen OP im Halswirbelbereich hat Tom Schwarz in der Sportschule und Therapiezentrum Kinema im Bayrischen Wald eine intensive Reha-Maßnahme unter Zuhilfenahme modernster computerunterstützter Analysetechnik absolviert. Auch die folgende klassische Vorbereitung auf seine Titelverteidigung konnte Tom Schwarz unter der sportphysiologischen Betreuung von Sportschulenleiter Sepp Maurer, ebenfalls in der Sportschule Kinema, problemlos durchziehen, so dass seinem Kampf am 3. Februar auch medizinisch nichts mehr entgegensteht.

Der 36-jährige Samir Nebo aus Torgau ist in seiner Mission, als spätberufener Fighter das Schwergewicht aufzumischen, schon sehr weit gekommen. Mit der Erfahrung aus nur 13 Profikämpfen, von denen er allerdings zehn durch K.o. gewinnen konnte, hat er sich unter die Top-Five in Deutschland und auf Platz 66 der Welt vorgearbeitet.

Zudem hat er sich nun mit seinem neuen Trainer Kai Kurzawa verstärkt, der auch bei SES Boxing eine bekannte Größe ist: So sollte Samir Nebo eine ganz besondere Herausforderung für Tom Schwarz darstellen, denn dessen K.o.-Quote von 100 Prozent in den letzten 10 Kämpfen ist eine deutliche Vorwarnung für den jungen Magdeburger.

O-Töne aus der Pressekonferenz im Dormero Kongress- und Kulturzentrum Halle (Saale):

SES-Promoter Ulf Steinforth: „2018 wird ein spannendes Jahr für uns und so bin ich froh, dass endlich wieder geboxt wird. Auf das Duell Schwarz gegen Nebo hier in Halle freue ich mich besonders, da wir einen spannenden Kampf mit besonderen Komponenten erleben dürfen. Auf der einen Seite ein junger, ungeduldiger Boxer mit schon großen Erfolgen und noch mehr hohen Erwartungen. Auf der anderen Seite ein gestandener Mann, der sich mit viel Leidenschaft und großem Einsatz nach oben kämpft!“

Tom Schwarz: „Die Verletzung im September war schon ein harter und schmerzlicher Einschnitt für mich – man macht sich ja dann so seine Gedanken. Nur, ich will ganz nach oben und da ist mir es egal, was oder wer mir da im Wege steht. Samir Nebo ist ein toller Gegner mit großem Willen – nur gewinnen wird er nicht gegen mich. Es hat sich so viel in den letzten Monaten bei mir aufgestaut und das muss raus – Samir wird es im Ring erleben!““

Samir Nebo: „Boxen ist mein Traum und diesen will ich erfolgreich leben! So freue ich mich besonders über die große Chance, hier um den WBO-Titel zu boxen. Es geht für mich für hier natürlich auch um alles und trotzdem bin ich ohne große Belastung.“

SES-Trainer Dirk Dzemski: „Tom hat nach seiner OP sehr schnell Fortschritte gemacht und wieder mit dem Training begonnen. Wir haben aber diese Verletzung sehr ernst genommen und nun von allen Seiten grünes Licht. Samir Nebo werden wir nicht unterschätzen, denn er hat viel Erfahrung – besonders Lebenserfahrung. Spannend macht diesen Kampf auch die Verpflichtung von Kai Kurzawa als Trainer, denn der ist ein Fuchs, der SES und vor allem auch Tom sehr gut kennt. Wenn Tom aber seine Ruhe behält, ist er nur schwer zu besiegen!“

Nebo-Coach Kai Kurzawa: „Samir Nebo ist ein gestandener Mann und erfolgreicher Unternehmer. Er hat einen großen Willen und das Herz am rechten Fleck. Mal sehen, was er mit mir in der doch kurzen Zusammenarbeit dann, vielleicht auch als Überraschung, im Ring umsetzen kann!““

SES-Supermittelgewichtler Robin Krasniqi mit Neustart

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Er hat sich in den letzten Monaten in seinem zweiten Zuhause, der Sportschule Kinema im Bayrischen Wald, geschunden und beharrlich auf sein Comeback hingearbeitet. „Never Give Up“ – dies ist das Motto des 30-jährigen Münchners Robin Krasniqi (45-5-0 (17)), der immer noch als Nummer 25 der unabhängigen Weltrangliste geführt wird, die Ambitionen nach ganz oben nie aufgeben wird.

Auch nach seiner Niederlage in seinem letzten Fight im April 2017 gegen Arthur Abraham im WBO-Eliminator in Erfurt hat er weiter große Ziele. Ein Sieg in Halle (Saale) am 3. Februar ist dafür aber Pflicht! Sein Gegner wird in den nächsten Tagen verkündet.

Robin Krasniqi: „Ich habe nun ein schweres Jahr hinter mir, dass ich nun als weitere Erfahrung nehme. Klar ist, ich werde niemals aufgeben, um mir meinen Traum zu erfüllen!“

SES-Cruisergewichtler Jurgen Uldedaj vor seinem ersten Titelkampf

Mit sieben Siegen in sieben Profikämpfen wird sich das Talent im Cruisergewicht Jurgen Uldedaj nun seinem ersten Titelkampf stellen. Der erst 20-Jährige Uldedaj, der von seinem Trainer Dirk Dzemski hoch gehandelt wird, will in der Erdgas Sportarena gegen den ebenfalls ungeschlagenen Jakub Synek (8-0-0 (2)) um die Internationale Deutsche Meisterschaft boxen und sich so den ersten Gürtel seiner Karriere bei den Profis erkämpfen.

„Team Deutschland“- Neuzugang Roman Fress vor Profidebüt unter „Neu-Trainer“ Robert Stieglitz

Roman Fress wurde im Dezember für das „Team Deutschland“ als erster Schützling des ehemaligen Welt- und Europameisters Robert Stieglitz verpflichtet. Roman Fress (23) aus Troisdorf war im Amateurbereich als Schwergewichtler überaus erfolgreich.

Als mehrfacher Deutscher Meister nahm er an vielen internationalen Titelkämpfen teil und so wurde SES Boxing auf dieses deutsche Talent aufmerksam. SES-Promoter Ulf Steinforth und Robert Stieglitz haben aus vielen Anwärtern für das „Team Deutschland“ Roman Fress als ersten Kandidaten und Neuzugang für die Talentschmiede von SES Boxing ausgesucht.

Fress sorgt nun im Magdeburger SES-Gym für frischen Wind und bereitet sich intensiv unter der Regie von Trainer Robert Stieglitz auf seinen ersten Profikampf gegen den Hallenser Ralf Sawetski (4-11-3 (3)) vor, der im Rahmen dieser SES-Box-Gala in der Erdgas Sportarena stattfinden wird.

Roman Fress: „Auch wenn die Zeit bisher im Magdeburger Gym bisher nur sehr kurz war, bin ich von der sehr familiären Atmosphäre unter den Jungs im Training begeistert. Ich fühle mich richtig wohl in dieser neuen Umgebung und freue mich auf meinen ersten Profikampf in Halle!“

Trainer Robert Stieglitz: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Ich möchte aus Roman einen großen Sportler machen!“

Weitere Kämpfe, u.a. mit Halbschwergewichtler Tom Dzemski gegen Patrick Linkert (Magdeburg) werden in den nächsten Tagen noch gesondert verkündet!

Der MDR wird diese hochkarätige SES-Box-Gala in seiner Sendung „SPORT im Osten – Boxen live“ aus der Erdgas Sportarena übertragen.

Eintrittskarten für diese SES-Box-Gala am 3. Februar 2018 in der Erdgas Sportarena in Halle (Saale) sind unter www.eventim.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

Foto und Quelle: SES Boxing

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6 Kommentare

  1. Profilbild von El Demoledor
    11. Januar 2018 at 22:20 —

    Schwarz´ Gegnerwahl ist mal wieder kurios, zumindest für so einen selbstverliebten Sprücheklopfer…

    Nebo ist zwar ein hart arbeitender Fighter, aber doch kein Vollzeit-Profi.
    Der steht am Wochenende bestimmt wieder vor dem Matrix und hat genug damit zu tun, frei herumlaufenden Chips, Stollen oder Stinkern klarzumachen, dass sie unerwünscht sind 😀

  2. Profilbild von Praktiker
    12. Januar 2018 at 12:49 —

    Ja leider mangelt es im Schwergewicht an Format. Klitschko war schon in seiner Art und auch boxerisch eine Darstellung ein Vorzeigemann, so etwas braucht der Sport wieder und keine pöbelten Witzfiguren mit Speckbäuchen und zusätzlich ausgesuchten Gegnern die schon beim Einlauf in den Ring durchgeschwitzt sind !

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