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Pulev verpasst Chisora dickes Auge: „Ich kann noch besser boxen!“

Sonntagnacht auf der Pressekonferenz nach der Europameisterschaft im Schwergewicht zwischen den Sauerland-Boxern Kubrat Pulev und Dereck Chisora in der Hamburger Barclaycard Arena fehlte der vorlaute Verlierer aus England, weil er sich auf dem Weg in eine Augenklinik befand. In dem Duell hatte Chisora in der achten Runde den Daumen von Pulev in sein rechtes Auge bekommen, welches sich stetig immer mehr schloss. Hinzu landete Pulev immer wieder Treffer durch seinen Jab und die harte rechte Gerade im Gesicht seines großmäuligen Kontrahenten.

In der Umkleidekabine mutierte „Del Boy“ dann zum Einäugigen und ließ sich vorsichtshalber im Krankenhaus untersuchen. Doch sein Coach CJ Hussein bestätigte bereits Sonntagnacht, dass es sich nur um eine Vorsichtsmaßnahme handelte und kein Grund zur Besorgnis bestand. Die Schwellung wird in den nächsten Tagen abklingen. Eine Nachuntersuchung wurde zwar von den Ärzten empfohlen, aber Chisora flog am Morgen lieber wieder nach England.

Kalle Sauerland: „Dereck braucht Zeit mit seinem neuen Coach, vielleicht kam dieser Kampf etwas zu früh. Aber mit 32 Jahren ist er noch im besten Alter, um im Schwergewicht etwas zu erreichen.“  Insgesamt hat das Sauerland-Team mit dem stallinternen Schwergewichtsduell alles richtig gemacht und den Boxfans eine spannende Ansetzung geliefert.

Für den 35-jährigen Bulgaren Pulev soll es nun in Richtung eines erneuten Weltmeisterschaftskampfes gehen. Doch davor scheint es nach Trainer Ulli Wegner sinnvoll noch ein bis zwei EM-Titelverteidigungen zu absolvieren, damit er Pulev den nötigen Feinschliff verpassen kann. Mit 23 Siegen in insgesamt 24 Profikämpfen und nur einer Niederlage gegen den Ex-Weltmeister Wladimir Klitschko im November 2014 kann man nun von einem Aufwärtstrend sprechen. Bei seinem zweitschwersten Fight in seiner Profilaufbahn überzeugte Pulev mit einem klaren Punktsieg. Seinem Trainer ist dadurch „ein Stein vom Herzen gefallen“. Nach der Niederlage von Arthur Abraham in Las Vegas war der Erfolgsdruck immens. „Ich hatte die letzten Tage schon sehr zu kämpfen!“.

Trotzdem ließen sich noch Schwächen in der teils hängenden Deckung von seinem Schützling ausmachen. Aber zur Behebung dieser scheint „Doppeldeckungs-Spezialist“ Wegner der richtige Trainer an seiner Seite. Der 74-Jährige: „Nach den Trainingseindrücken war ich sehr überrascht, wie gut Kubrat unsere Taktik umgesetzt hat. Dennoch gibt es viel zu tun. Die WM-Reife müssen wir uns erarbeiten, denn wenn er wieder eine Chance bekommt, dann wollen wir siegen.“

Dazu zeigte sich die bulgarische „Kobra“ sympathisch selbstkritisch, aber selbstbewusst: „Leider war die Pause nach meinem letzten Kampf im Dezember etwas zu lang, deshalb war ich zu fest. Ich kann noch viel besser boxen!“ Die fehlende Lockerheit hat sich auch in seinem unbeweglichen Oberkörper im Vergleich zu Chisora gezeigt. Dennoch haben die lobenden Worte nach dem Fight überwogen: „Ich habe Kubrats Führhand noch nie so gut gesehen. Überhaupt war es die beste Leistung seiner Karriere“, gab sich Promoter Kalle Sauerland zufrieden. Einig waren sich alle Anwesenden über die mangelnde Leistung des Ringrichters Manuel Oliver Palomo aus Spanien, der das unsaubere Duell nicht richtig in den Griff bekam und keinem der beiden Boxer einen Punktabzug für ihre Unsauberkeiten im Ring erteilte.

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Nach Aussagen des IBF-Delegierte Lindsey Tucker muss Pulev aber noch etwas auf seine erneute WM-Chance warten. Am 21. Mai 2016 kommt es zunächst zum Duell zwischen dem Neuseeländer Joseph Parker und Carlos Takam aus Kamerun. Den Sieger soll die „Kobra“ dann vor die Fäuste bekommen und nur ein weiterer Sieg würde den Sauerland-Boxer dann zum offiziellen Herausforderer für IBF-Champion Anthony Joshua aus Großbritannien machen. Bis dahin kann also der EM-Titel gegen stärkere Gegner als Chisora verteidigt werden, um Pulev an größeren Aufgaben wachsen zu lassen. Eine Leistungssteigerung für einen WM-Fight ist unabdingbar. Denn nicht nur die aktuellen Weltmeister im Schwergewicht wie Tyson Fury, Deontay Wilder oder Anthony Joshua verstehen es jede noch so kleine Lücke in der Deckung ihrer Gegner zu ihren Gunsten auszunutzen!

Für Dereck Chisora soll es nach mindestens einem Aufbaukampf schwergewichtig weitergehen. Favorit für die nächstgrößere Herausforderung wäre sein Landsmann Dillian Whyte, aber auch der Name David Price ist gefallen. Darüber würden sich nicht nur die britischen Boxfans freuen.

 

Foto: Anna Mieskes-Petrenko

 

 

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28 Kommentare

  1. Profilbild von Knopster
    9. Mai 2016 at 12:37 —

    „Ich kann noch besser boxen!“…-> Zumindest er glaubt daran, es wird aber nichts mehr werden in diesem Leben.

  2. Profilbild von bronzbomber007
    9. Mai 2016 at 13:33 —

    pulev wird sowieso von parker um genietet also nichts mit IBF Titel.

  3. Profilbild von
    9. Mai 2016 at 13:54 —

    Hier kotzen mich die vielen negativen Kommentare über den Kampf echt an. So schlecht waren die beiden wirklich nicht, haben alles gegeben und für den schwachen RR können sie nichts. Dass keiner jetzt über Nacht zum Tyson wird dürfte wohl von Anfang an jedem klar gewesen sein.

    Die augenblicklichen Champs haben selbst so viele Schwächen, dass Pulev ihnen durchaus gefährlich werden kann. Chagaev ist alt und langsam, dazu konditionsschwach, Browne nicht gerade der beste Boxer, Ortiz ist ebenfalls nicht mehr der jüngste und er hat eine schwache Kondition, dazu ist er leicht treffbar. Wilder und Fury sind beide schon gegen schwächere Leute als Pulev zu Boden gegangen und AJ ist unerfahren und ihm geht ebenfalls schon in den mittleren Runden der Sprit aus. Wegner wäre ein Idiot, da nicht zu versuchen, eine WM-Chance zu bekommen. Gegen Povetkin, Takam oder Parker würde ich Pulev ebenfalls nicht als krassen Außenseiter sehen, Pove wäre vielleicht 60:40 Favorit, aber die anderen beiden Fights wären vom Papier her total ausgeglichen.

    Pulev muss stark an seiner Defense, vor allem an den Clinches (kein Witz) arbeiten und an der Schlagvariabilität. Am Anfang hat er das gut gemacht, öfters mal den Uppercut eingestreut, aber gegen Schluß war es nur wieder das gute alte One-Two. In dieser Beziehung wären ihm Ortiz, Pove und Fury natürlich überlegen – aber erinnert euch mal, wie ein ukrainischer Kampfroboter namens Waldenachtmahr Clinchmann jahrelang seine Fights gewonnen hat. Also man muss nicht viel können, sondern einen erfolgreichen Plan haben, um (HW-) WM zu werden.

    • Profilbild von Larrypint
      9. Mai 2016 at 17:56 —

      Wilder,Fury,Joshua,Parker,Ortiz,Povetkin,Haye und vielleicht noch Klitschko kämpfen an der Weltspitze unter sich und dann kommt ne Weile nix…
      Pulev,Browne,Stiverne,Takam,Ruiz,Chagaev,Duhaupas,Teper,Mansour usw sind dann irgendwo zwischen erweiterter Weltspitze mit und ohne Titlechancen und auch dann kommt wieder ne Weile nix.

    • Profilbild von digger stubble
      9. Mai 2016 at 18:04 —

      Der Kampf war wirklich nicht schlecht, es kommt halt immer auf den Blickwinkel an und wenn man vom Schwergewicht nicht wirklich eine Ahnung hat, dann war der Kampf in der Tat nicht schlecht. Neulich habe ich zwei dreijährige beim Schachspielen gesehen und sie spielten beide auf gleichem Niveau. Echt nicht schlecht!

      Pulev mag eine Kobra sein, aber eine ohne Giftzähne. In Indien gibt es Schlangenbeschwörer, die Kobras mit Giftzähnen beschwören und welche, die nur mit Kobras arbeiten, deren Giftzähne gezogen wurden. Dem allgemeinen Touristen fällt der Unterschied nicht auf und er glaubt einer todesmutigen Beschwörung beizuwohnen, die ihm vom bloßen Hinsehen den Schweiß auf die Stirn treibt. Währenddessen lachen sich die Einheimischen ins Fäustchen und munkeln über die Naivität der Touristen.

      Ich weiß nicht, was Pulev am Samstag im Ring gemacht hat. Ein Kobra zischt auch eins-zwei nach vorne und versucht so ihren Gegner zu eliminieren, aber eine Kobra ist auch hochgiftig und wenn eine Eins oder eine Zwei sitzt, ist der Gegner dahin. Pulev ist aber so ungiftig wie eine Ringelnatter und selbst diese legt eine andere Strategie an den Tag, um ihren Gegner zu besiegen. Darüber sollte Pulev einmal nachdenken. Nicht das noch viel aus ihm herauszuholen wäre, aber sollte er irgendwann gegen einer der Top-Schwergewichtler antreten, wird er genauso enden, wie gegen Klitschko.

      Bei Chisora habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er irgendwann mal seinen Worten ähnliche Taten folgen lässt, wie gegen Vitali Klitschko, denn dann hätte er die Kobra in einen steifen Strich verwandelt. Aber wie sagt man so schön: „Die Hoffnung stirbt zu Letzt, aber sie stirbt.“

      Nach ein oder zwei Runden war klar, das Chisora entweder nicht alles geben darf, um Pulev gut aussehen zu lassen oder er nicht alles geben konnte, weil er es einfach nicht mehr drauf hat. Ich vermute letzteres! Chisora war bis zum Vitali Kampf mental sehr stark! Nach seinem KO im Haye Kampf, nahm diese Stärke aber immer mehr ab. Das was er am Samstag zeigte, war offensichtlich das, was von ihm noch übrig geblieben ist und das hatte nicht mehr als einen Journeyman-Status.

      So war schon in der ersten Runde erkennbar, dass dieser Kampf auf einem ganz anderen Level stattfand, als man sich von einem Schwergewichtskampf erwartete. Die erste Runde war schon langweilig, aber die zweite wurde nicht besser und so zog es sich über 12 Runden lang wie ein Kaugummi durch den ach so tollen Boxabend.

      Aber was konnte man daraus lernen?
      Gehe niemals zu einem Schwergewichtskampf, wenn dort eine ungiftige Kobra auf einen Selfmadejourneyman trifft. Das ist kein Schwergewichtskampf, sondern Frauenboxen mit Männern und das will niemand sehen. Fast niemand!

      Pulev mit Chagav zu vergleichen, geht gerade noch so, denn Chagaev ist schon 37 und nur schlappe 1.85 groß. Das könnte durchaus ein interessanter Kampf werden, wenn man wenigstens im Anschluss ein ordentliche Wettbörse ausgezahlt bekommt. Ansonsten ist es nur ein Kampf für Fanboys, welche ihren Favoriten siegen sehen wollen. Reißen wird Chagaev im Schwergewicht aber höchstens nur noch das, was Pulev auch reißen könnte: „So gut wie nichts.“

      Pulev mit Browne zu vergleichen ist dagegen schon fast witzig. Pulev kann Browne absolut nichts anhaben. Das wäre so, wie wenn eine ungiftige Kobra in einen Stein beißt. Da passiert dem Stein einfach gar nichts! Browne kann nicht besonders gut boxen, aber er kann einstecken, austeilen und er kann nach vorne marschieren. Pulev könnte nach Punkten gewinnen, aber würde 12 Runden Angst davor haben müssen, dass Browne einmal durchkommt. Und Angst ist der schlechteste Berater im Schwergewicht!

      Gegen Ortiz hätte Pulev eine Chance, weil Ortiz schon 36 Jahre alt und gut zu treffen ist! Na, dass war doch mal ein guter Witz oder? Wer darüber nicht lachen kann, hat wohl verstanden, dass diese Aussage so irrwitzig ist, das einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Lewis war auch gut zu treffen, Holyfield war gut zu treffen, Tyson auch. Das mag wohl daran liegen, dass man seinem Gegner ein Ziel bieten muss, um ihn aus der Reserve zu locken. Die Kunst dabei ist es, sich so treffen zu lassen, dass es zu keiner Schlagwirkung kommt. Ich wage zu behaupten, dass es keinen Boxer gibt, der das besser kann, als Ortiz. Gegen Jennings und Thompson konnte man regelrecht riechen, was Ortiz vor hatte, als er Jennings oder Thompson kommen lies. Ortiz liest seinen Gegner, lockt ihn und dann schlägt er zu! Jeden Treffer, den Ortiz bisher kassierte, hat ihm absolut keine Gefühlsregung entlockt. Wer durch Wetten Geld gewinnen möchte, der setzt in den nächsten zwei Jahren sein Geld auf Ortiz und ich garantiere die höchste Gewinnchance! Befasst Euch einmal mit seiner Amateurlaufbahn, es könnte sich lohnen.

      Pulev gegen Wilder oder Fury eine Chance zu geben, nur weil die beiden schon einmal am Boden waren, zeugt von sehr wenig Ahnung im Schwergewicht. Manch einer mag wohl glauben, dass man im Schwergewicht nur etwas härter schlägt als in den Gewichtsklassen darunter, aber dem ist nicht nur so. Im Schwergewicht braucht man Eier und diese hat Pulev „Die Kobra“ genauso wenig, wie giftige Zähne. Aber Wilder und Fury haben mächtige Eier. Gegen Fury und Wilder sehe ich Pulev bei höchstens 20% Gewinnchance. Darüber täuscht auch nicht der Fakt hinweg, dass Wilder und Fury schon einmal am Boden waren.

      Die mentale Stärke, bei einem Treffer im Schwergewicht die Kontrolle über seinen Körper zu behalten, entsteht erst mit den Jahren des Trainings. Wilder ging einmal in den ersten zwei Jahren seiner Profikarriere zu Boden. Ein Amateurkarriere hatte er eigentlich gar nicht. Sein Niederschlag hat absolut nichts zu bedeuten! Fury war auch schon mal am Boden, aber das hat fast noch weniger zu bedeuten als bei Wilder, denn Fury ist ja jetzt noch außerordentlich jung.

      Anthony Joshua ist gar nicht mal so gut, wie man zuerst annimmt, aber Wegner wäre geradezu bescheuert, wenn er Pulev gegen ihn in den Kampf schicken würde. Pulev würde noch schneller und noch härter zu Boden gehen, als gegen Klitschko. Und das nicht, weil AJ so gut sein soll, sondern weil Pulev für AJ viel zu schlecht ist. Wenn AJ mit Pulev fertig wäre, wäre Pulev mit dem Boxen fertig, dass unterschreibe ich hier und jetzt.

      Ich würde Pulev nicht einmal gegen Povetkin antreten lassen. Pulev ist einfach zu langsam und zu ungefährlich. Gegen Ortiz, Wilder, Fury, Povetkin und Haye hat Pulev keinerlei Chancen. Vielleicht maximal 20%, aber sollte er nocheinmal so KO gehen, wie gegen Klitschko, dann würde er das mental nicht verkraften und das wäre schade, denn Pulev ist ein wirklich netter Mensch.

      Pulev braucht auch nicht mehr großartig an sich zu arbeiten, denn er ist schon ein ganz guter. Allerdings sollte er sich damit abfinden, dass er kein Weltmeister werden wird und das es für ihn viel wichtiger wäre, noch ein paar gute Kämpfe gegen adäquate Gegner zu machen, um noch möglichst viel Geld zu verdienen. Mehr aber nicht!

      Das man im Schwergewicht nicht viel können muss, sondern nur einen guten Plan braucht, um sich wie W. Klitschko Jahre lang an der Spitze zu behaupten, wage ich zu bezweifeln. Klitschko ist ein begnadeter Boxer. Zu Lewis Zeiten hat man ihm sogar bescheinigt, ein ganz, ganz großer zu werden. Emanuel Stewart war über die Massen von im begeistert, bis er ihn trainierte. Dort stellte er fest, dass Klitschko ein Angsthase vor dem Herrn ist. Die massiven Schüsse von der Sniper haben ihm gezeigt, wie verletzlich er ist. Das hat sein Management nur mit enorm schlechten Kämpfen kompensieren können. Und das man Klitschko solange an der Spitze halten konnte, verdankt man nur der PR mit welcher man die Ukraine ins europäische Boot zu holen versuchte!

      Einen solchen Plan gibt es aber nicht mehr und daher muss jeder Schwergewichtsboxer auch etwas mehr mitnehmen, als einen guten Plan.

      • Profilbild von Larrypint
        10. Mai 2016 at 00:51 —

        Wenn ich das so lese fällt mir auch ne Fabel ein.

        Ein hungriger Fuchs kam in ein Dorf und fand einen Hahn der laut und stolz krähte; zu dem sprach er : »O Herr Hahn, welch starke Stimme, ich bin darum zu dir hierher gekommen, dass ich sie hören möchte. Darum bitt ich dich, dass du mir zeigst deinen lautesten Gesang“

        Da schwang der Hahn sein Gefieder,konzentrierte sich und fing an auf das lauteste zu krähen. Indes sprang der Fuchs auf und zerbiss ihm das Genick.^^

    • Profilbild von Flo9r
      12. Mai 2016 at 12:00 —

      @ fettundmuskeln:

      Das ist der absolut beste Beitrag zu diesem Thema.. Und das mit großem Abstand..!

  4. Profilbild von bronzbomber007
    9. Mai 2016 at 14:00 —

    wilder war noch nie am Boden,und pulev ist ein Witz lag mehrmals gegen den Reaktor am Boden und will tatsächlich noch mal um ein Titel kämpfen.

  5. Profilbild von bronzbomber007
    9. Mai 2016 at 14:36 —

    und wo steht da jetzt das wilder gegen Harold Sconiers am boden war??????

    • Profilbild von
      9. Mai 2016 at 14:49 —

      Muss ich dir jetzt auch noch boxrec erklären?
      13, 2010-10-15 (Wilder), 217 lbs. vs. Harold Sconiers, 222 lbs. (17-20-2), Fantasy Springs Casino, Indio, California, USA – (Wilder) W TKO 4/6, Time: 1:09
      Sconiers down four times, Wilder down once

      Soweit ich mich erinnern kann, war es in der zweiten Runde. Darüber hinaus war Wilder auch als Amateur schon am Boden. youtube.com/watch?v=F2QjTroBo4U

      Ich behaupte zwar nicht, wie viele hier, dass Deontay ein Glaskinn hat, aber er ist definitiv anfällig, wenn er getroffen wird. Hat man auch gut gegen Molina gesehen, in der dritten war das glaube ich, wo er ziemlich wackelte.

    • Profilbild von Ferenc H.
      9. Mai 2016 at 14:50 —

      Sconiers down four times, ——Wilder down once—–

      • Profilbild von Dr. Fallobsthammer ( ͠° ͟ʖ ͡°)

        Deospray war auch gegen so einen Butterban verschnitt am Boden, zwar kein Knockdown, aber er verlor die balance und musste sich mit der hand abstützen. Ka wie der gegner hieß.

        Wie auch immer, ich denke von allen Kanidaten da oben hat sich Wilder trotz seiner schwächen immernoch am besten entwickelt neben Fury. Bei Joshua muss man es sehen, er ist auf einem guten weg ich behaupte aber er wird bei einem richtigen gegner entzaubert.

  6. Profilbild von bronzbomber007
    9. Mai 2016 at 15:07 —

    ok wenns da steht,ist halt ein Kampf den nirgends zu sehen gibt.wilder ist natürlich anfällig weil er fast ohne Deckung boxt.

  7. Profilbild von Maxe
    9. Mai 2016 at 17:02 —

    In der ersten Kampfhälfte hat Pulev schöne Aufwartharken gezeigt.Aber was ich vermisst habe, er hat nie gekontert.Danach hätte er meinetwegen festhalten können.Er wäre trotzdem kein Risiko eingegangen.

  8. Profilbild von California
    9. Mai 2016 at 19:01 —

    Wilder war als Amateur am Boden.
    Bei Youtube zu sehen als „Deontay Wilder gets knocked out in amateurs.TKO“

  9. Profilbild von bronzbomber007
    9. Mai 2016 at 19:50 —

    hast auch Video wo er als Profi gegen diesen Harold Sconiers am Boden war?

  10. Profilbild von Floyd$Money$Mayweather

    Wow ein Berufsboxer ist mal am Boden irre

  11. Profilbild von Floyd$Money$Mayweather

    Und zwischen Amateur und Profiboxen liegen Himmelweite Unterschiede.

  12. Profilbild von Dr. Fallobsthammer ( ͠° ͟ʖ ͡°)

    Pulev: „ich kann noch besser boxen“
    ————————————————

    Wie bitte? Etwa noch besser als ohnehin schon? Krass.

  13. Profilbild von underdog-m
    11. Mai 2016 at 17:03 —

    man mit der langweiligste kampf den ich in diesem jahr gesehen habe hätte ich doch lieber frauentausch schauen sollen!

  14. Profilbild von underdog-m
    11. Mai 2016 at 17:06 —

    Joshua ist mutiert zum hulk !!! schaut aus wie ein aufgeblasener luftballon das kann nix werden ! Er soll mal schnell wieder 10 kg runter und schön beweglich gute kombos schlagen die power hat er eh weil so wie er jetzt ist kommt mir vor wie ein baum der sich bewegt wie ne schnecke da sehe ich gegen die top leute keine chance

    • Profilbild von Dr. Fallobsthammer ( ͠° ͟ʖ ͡°)

      Ich frage mich wie das bei Joshua wohl ausgehen würde, wenn er 12 runden lang einen gegner hätte der eine hohe pace geht oder der ständig rumwühlt wie Chisora.

      Mit so vielen Muskeln kann er nie und nimmer die ausdauer bringen ohne sich boxerisch zurück zu halten für paar runden.

  15. Profilbild von box_____fan
    11. Mai 2016 at 20:45 —

    Fast alle Meinungen hier sind neidisch nur fettundmuskeln denkt und schreibt realistisch, warscheinlich weil Pulev ein Osteuropear ist. Keiner sagt, dass Pulev für die lächerlichste Manegment der Welt boxt. Wer weisst mit wieviel Sparingpartner hat Pulev für Chisora trainiert? Und mit wem genau? Das ist einfach ein scheiss Tiem der für garnichts bezahlt.
    Mit wem haben überhaupt Pulev für Klitschko vorbereitet? M.Wach weniger als eine woche und dann Evgeni Orlov ein Antiboxer der mit Pulev disqualificiert war.Weiterhin was für Gegner haben Sauerland bezahlt Pulev warm zu halten, bevor Klitschko Kampf und dann schon wieder fast in 2 jahre ein relativ gute Gegner das ist läecherlich. Wenn man einwenig Ahnung von Profiboxen hat , man weisst dass ein gute Schwergewichtler muss viel Kämpfe haben. Um Erfahrung zu samelln, gute Trainer, Sparingparter usw.Von 1985-03-06 bis zum Titelkampf 1986-09-06 mit Trevor Berbick 1986-11-22 Trevor Berbick hat Myke Tyson genau 27 Kämpfe. Weniger als 2 jahre. Pulev musste für Klitschko 2 jahre warten und für Chisora 1 jahr und 6 monate. Und alle Besserwisser die sagen dass Pulev nur mit seiner linke boxt muss Mohamed Ali, L.Lewis, Klitschkos, Füry und andere boxer die gute reichweite genau gucken.

  16. Profilbild von Marvin Hagler
    12. Mai 2016 at 13:23 —

    Ich fand den Kampf gar nicht so schlecht, er hatte ein recht gutes EM-Niveau!
    Aber ob es für Pulev mal zu einem WM-Titel reicht……..

    Mit dem EM-Titel lässt sich auch sehr gutes Geld verdienen!

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