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Lundy verliert gegen eiskalten Crawford in fünf Runden!

Crawford bleibt Weltmeister!

Eine taktisch starke Leistung bot der WBO Weltmeister im Juniorweltergewicht, Terence Crawford, vergangenen Samstag in New York gegen den lautstarken Hank Lundy. Mit der erfolgreichen Titelverteidigung in eiskalter Manier bestätigte der unbesiegte Crawford seine Vormachtstellung in dieser Gewichtsklasse.

In der ersten Runde dominierte der Herausforderer das Geschehen im Ring und deckte den Weltmeister mit weiten Schwingern und schnellen Attacken ein. Crawford (28-0,20 Ko’s) wirkte beeindruckt und brauchte einige Zeit um sich auf den schnellen Lundy (26-6-1,13 Ko’s) einzustellen. Durch den Wechsel in die Southpaw-Stellung fand Crawford immer besser in den Kampf. In der fünften Runde nutzte der Weltmeister seine erste Chance auf Erfolg eiskalt aus. Mit einer guten Kombination nahm er dem Herausforderer den sicheren Stand, erkannte die Situation und schickte ihn zu Boden.

Lundy stand zwar wieder auf, war aber noch immer auf wackligen Beinen und konnte dem heranstürmenden Weltmeister nichts mehr entgegen setzen. Der Ringrichter beendete den Kampf und schützte den angeschlagenen Lundy vor noch mehr harten Schlägen. Crawford ließ aber nicht von seinem Gegner ab und schrie seinem Kontrahenten noch einige Worte ins Ohr. Crawford bedankte sich auf seine Weise für die unschönen Worte Lundys im Vorfeld des Kampfes und bleibt unbesiegt.

Terence Crawford:
„He and I had gone back and forth on Twitter for like a year. I just wanted to shut him up for good.“

Im Vorkämpf besiegte Felix Verdejo (23-0,14 Ko’s) aus Puerto Rico seinen Gegner William Silva (23-1,14 Ko’s) eindeutig nach Punkten. Der 22jährige gewann jede Runde des Kampfes und gilt als große Hoffnung in seiner Heimat. Durch den klaren Sieg über den Brasilianer Silva gewann er den WBO Latino Leichtgewichtstitel.

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2 Kommentare

  1. Profilbild von Milanista82
    29. Februar 2016 at 08:44 —

    Solange Crawford Leichtgewichtler boxt, kann von einer Vormachtstellung im Junior Welter nicht ansatzweise die Rede sein. Mal sehen wie er sich gegen Leute schlägt, die physisch ebenbürtig sind und Dampf in den Fäusten haben.

    • Profilbild von fettundmuskeln
      29. Februar 2016 at 12:37 —

      Er hat halt die gleichen Probleme wie alle TR-Boxer: entweder kämpfen sie unterklassige Gegner wie jetzt Lundy, immer wieder dieselben (Alvarado, Provo, Rios, Benavidez stünden hierfür bereit) oder Arum matcht seine besten Champions gegeneinander, das wären dann Crawford und Postol. Meiner Meinung nach die einzig sinnvolle Paarung – aber die wird es so schnell nicht geben. Lt. Arum leidet Postol ebenfalls schon unter dem „Rigondeaux-Syndrom“ – der gemeine Ami-Boxfan kennt ihn nicht, HBO will ihn nicht und die Haymon-Bagage meidet ihn. Ähnlich sieht es wohl bei Crawford aus, mit Ausnahme des Senders, denn auch wenn er nicht das große Boxgenie ist, für das Arum ihn verkauft, für die Broners, Garcias, Thurmans und vermutlich auch Spences würde es trotzdem reichen.

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