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David Benavidez schlägt Ronald Gavril und wird neuer WBC-Champ

Der neue WBC-Champ im Supermittelgewicht heißt David Benavidez und ist gerade mal 20 Jahre alt. Dieser Kampf fand am Freitag Abend im Hard Rock Hotel & Casino Las Vegas statt. Eigentlich sollte der WBC-Titel an diesem Tag in Vegas zwischen Anthony Dirrell und Callum Smith ausgeboxt werden. Doch dazu kam es nicht. Callum Smith startet lieber beim WBSS-Turnier. Anthony Dirrell sagte wegen einer Verletzung ab. Andere Boxer im Ranking, #3 Yildrim und #5 Eubank jr, konzentrieren sich ebenfalls auf das Turnier. So kam es, dass #4 Benavidez und #6 Gavril den Gürtel unter sich ausmachen konnten.

Benavidez galt schon lange als „Geheimtipp“ im Supermittelgewicht. Bis zu dem gestrigen WM-Kampf hatte er alle 18 Kämpfe gewonnen, 17 mal davon vorzeitig. Auch Gavril hatte 18 Siege vorzuweisen, 14 mal vorzeitig. Allerdings hatte er auch eine Punktniederlage aus dem Jahr 2015 „auf der Uhr“.

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Ganz klar dominierte Benavidez in den ersten Runden. In der Kampfmitte ruhte er sich taktisch klug etwas auf seinem Punktvorsprung aus und zog das Tempo in den letzten Runden wieder an. Gavril steckte nicht auf und konnte Benavides sogar noch eine Minute vor Schluss in Runde 12 mit einem linken Haken auf den Ringboden schicken. Benavidez stand aber sofort wieder auf den Beinen und konnte ohne Einschränkung weiter machen.

Die Punktrichter waren nach dem Kampf nicht einer Meinung. Während Adalaide Byrd (116:111) und Dave Moretti (117:111) den Boxer aus Phönix / Arizona vorne hatten, wertete Glenn Trowbridge den Kampf genau gegenteilig mit 111:116 und damit für den gebürtigen Rumänen. Hatte er vielleicht die Boxer verwechselt oder gab es einen anderen Grund für dieses Urteil?

Gavril meinte nach dem Kampf, er habe gewonnen. Was sollte er unter den Augen seines Promoters Mayweather auch Anderes sagen. Er hofft auf ein Rematch. Ob es dazu kommen wird, kann man normalerweise getrost bezweifeln. Obwohl: Hat Gavril über Mayweather so gute Beziehungen zum WBC wie z.B. Felix Sturm zur WBA, reicht es ja aus, wenn ein Punktrichter zu einem anderen Ergebnis kam wie die anderen Beiden. Wie ein Rematch dann zu Stande kommt und enden kann, weiß man ja.

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