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Brähmer über Gutknecht-Duell: „Die Vorzeichen haben sich geändert – ich bin der Weltmeister!“

Brähmer vs. Gutknecht – eine Story geht in die zweite Runde! Statt um den EM-Titel, wie vor drei Jahren, geht es dieses Mal um die WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht. Am Dienstag trafen sich die Protagonisten im Hotel TITANIC in Berlin, um über ihr Aufeinandertreffen am 12. März zu sprechen.

Titelverteidiger Brähmer war es dabei besonders wichtig, um über die genauen Umstände des ersten Duells mit seinem kommenden Gegner zu sprechen. „Ich wurde Ende 2012 vom Team Sauerland wieder zum Boxen überredet, wollte es langsam angehen. Ein bis zwei Aufbaukämpfe waren ausgemacht. Doch dann ergab sich die Chance gleich einen großen Titel zu holen und einen gewaltigen Schritt nach vorn zu machen“, erinnert sich Brähmer, „den Fight gegen Gutknecht habe ich dann gewonnen, ein Rückkampf hatte sich bis jetzt nicht ergeben – und jetzt sitzen wir hier.“ Brähmer ergänzt: „Die Vorzeichen haben sich geändert – ich bin der Weltmeister, der Gejagte und Eddy will etwas von mir. Klar hat er diese Chance verdient, aber ich werde es nicht zulassen, dass er sie nutzt.“

Über den Umstand, dass der erneute Kampf gegen Brähmer in dessen „Wohnzimmer“ Neubrandenburg stattfindet, beklagt sich der Herausforderer keinesfalls. Gutknecht: „Es ist egal, wo wir boxen. Der Ring ist unsere Bühne und ich werde da weitermachen, wo ich vor über drei Jahren aufgehört habe.“ Der Mann aus Gifhorn ist immer noch felsenfest davon überzeugt, Duell Nummer Eins nicht verloren zu haben, „doch das ist Schnee von gestern. Ich habe 2013 nach dem Kampf zu emotional reagiert. Das will ich nicht wieder hochholen.            Es geht um das Hier und Jetzt. Ich weiß, dass ich Jürgen wehtun kann und mir den Traum vom WM-Titel am 12. März erfüllen werde!“

Promoter Kalle Sauerland fühlt sich indes in seiner These bestätigt, das Rematch nun austragen zu lassen. Sauerland: „Wir können uns gut an den ersten Fight erinnern. Der Kampf hat alle Zutaten für ein großartiges Spektakel – die Halle ist so gut wie ausverkauft, das Medieninteresse ist groß. Ein deutsches Duell mit hoher Brisanz zweier Top-Boxer.“

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Das findet auch Gutknecht-Manager Winfried Spiering: „Ein toller Kampf. Leider wird er nicht gut für Jürgen ausgehen. Er wird sinken wie das Schiff Titanic – wo wir doch gerade im Titanic-Hotel sind…“

Konter von Brähmer: „Schöne Geschichte, aber das hat nichts mit der Realität zu tun.“ Am 12. März geht die Story „Brähmer vs. Gutknecht“ weiter – auf einem trockenen Ringboden in Neubrandenburg!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg erhältlich.

Quelle: Sauerland Event

Foto: picture alliance

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12 Kommentare

  1. Profilbild von Knopster
    16. Februar 2016 at 16:17 —

    Wer findet den Fehler in Brähmers Aussage: „Ich bin der Weltmeister“?

  2. Profilbild von Libanesischer Auftragskiller

    WALDMEISTER, Jürgen!
    W-A-L-D-M-E-I-S-T-E-R!

    Lern es endlich auswendig sonst schickt dich Onkel Wilfried wieder auf die Grundschule nach Stralsund.

  3. Profilbild von Libanesischer Auftragskiller

    Für alle die das eigentliche Highlight damals verpasst haben:

    boxen-heute.de/artikel/1861-eklat-auf-pressekonferenz-wegner-wirft-sauerland-betrug-vor.html

    Der Europameisterschaftskampf zwischen Jürgen Brähmer und Eduard Gutknecht endete in der Nacht zu Sonntag in einem emotionalen Streit zwischen Cheftrainer Uli Wegner und Promoter Kalle Sauerland bei der Pressekonferenz. „Uns war klar, dass wir hier nicht nach Punkten gewinnen können“, sagte der Coach von Eduard Gutknecht über die knappe Niederlage seines Schützlings.

    „Ich will über das Urteil eigentlich gar nichts sagen, aber es müsste im Sport fairer zugehen“, so Wegner weiter. „Ich bin lange genug dabei. Ich weiß doch, wie es läuft. Ich habe schon so viel durchgemacht.“ Auf eine Nachfrage von Sauerland, was er denn damit meine, reagierte der Trainer sehr gereizt. „Jetzt lass das doch Kalle! Was willst du denn jetzt sagen in deiner Situation? Es war klar. Wir wussten das. Du hast keine Schuld. Ich habe gesagt, lass das so laufen. Aber es war so!“

  4. Profilbild von Dr. Fallobsthammer ( ͠° ͟ʖ ͡°)

    Winfried Spiering: „Ein toller Kampf. Leider wird er nicht gut für Jürgen ausgehen. Er wird sinken wie das Schiff Titanic – wo wir doch gerade im Titanic-Hotel sind…“
    ——————————————————————

    Ein unfassbares Genie. Wenn Winfried nicht Mitglied beim Literarischen Quartett wird, dann weiß ich auch nicht weiter. Seine Wortwahl und Wortwitz lässt einen Shakespeare wie einen Amateur dastehen.

  5. Profilbild von 37 Złoty
    16. Februar 2016 at 18:52 —

    Die Qualität der Gegner
    kann man an der Konsistenz
    von Jürgens Stuhlgang erkennen,
    The Feigling, bitte berichten sie

    Und wieso fragt niemand
    der devoten Presseprofessionellen,
    wie es möglich ist gegen jemand
    den Titel zu verteidigen,
    der nicht die erforderliche Position im Ranking hat?

  6. Profilbild von Brennov
    16. Februar 2016 at 20:46 —

    Gutknecht ist im neuen WBA ranking auf platz 7!

    • Profilbild von ego
      16. Februar 2016 at 21:40 —

      brennov
      dann frage ich mich, wie eddy ,der im dezemberranking nicht unter den 15 war, jetzt auf 7 landet?
      wen hat er geschlagen, und wir idioten haben das nicht getippt?

    • Profilbild von
      17. Februar 2016 at 03:05 —

      Eddy war im Dezember bei der WBO im Supermittelgewicht auf Platz 6. Wie er dahin gekommen ist? Hmm, vielleicht durch seine TKO-Niederlage gegen Dmitry Sukhotsky zwei Kämpfe nach dem Brähmer Fight, keine Ahnung. Danach blieb er immerhin aktiv und besiegte u.a. durch eine Split Decision den hochgerankten Pablo Sosa (5(3) – 5(0) – 3) und dann, nachdem er in die SMW-Ranks gewechselt war, den aus einem ziemlich harten Fight (Loss) gegen Nuhu Lawal kommenden Arman Torosyan. Interessant dabei: der Berliner ist natürlich bekannterweise im Halbmittel- und Mittelgewicht zuhause und wog bei diesem Fight grad mal 158,5 lbs, während Energy-Eddy sich ein paar Energyriegel genehmigt hatte und immerhin mit 166,75 einwog. Das literarisch anspruchsvolle Bild seines Managers ist daher eher umgekehrt zu interpretieren, denn der „Titan“ Eddy taucht aus der Tiefsee der WBO-SMW-Ranks ganz unvermittelt wieder komplett unbeschädigt auf und erklimmt sogleich höchste Steilhänge der WBA-LHW-Listen, klar, Luschen wie der unbekannte Bernard Hopkins oder Jungspunde wie David Benavidez oder Avne Yildrim lässt der Titan ohne Frage qualitativ weit hinter sich.

      Technisch gab es für die WBA natürlich auch quick and dirty keinerlei Probleme, ihn so zu ranken, da mit Thomas Oosthuizen (zuvor WBA #9) ja eh eine Flasche wegzuräumen war. Brähmers neuer Gegner ist also sogar ein Upgrade im Vergleich mit Oosthuizen – Kritik ist unangebracht. In der nächsten Runde werden dann wahlweise Stieglitz oder Bösel (in der deutschen Rangliste immerhin beide vor Gutknecht) installiert, weil jetzt schon abzusehen ist, dass TopRank mit Moneghan die Füße stillhält und Hopkins sich in Richtung Abraham/Ramirez orientiert – Mut zur Lücke hat WBA-Präsident Mendoza ja sowieso des Öfteren bewiesen.

      Allerdings gibt es ja diese Ansage, dass er die Titelflut eindämmen will und deshalb Brähmer vs. Kovalev anordnen möchte, terminlich war von „diesen Sommer“ die Rede. Zig Artikel sind schon zu diesem Thema veröffentlicht worden, passiert ist bislang allerdings noch nichts. Ich könnte mir vorstellen, dass Mendoza Brähmer davonkommen lässt, weil Kova als Dreifach-Champion auf eine für ihn total unlukrative PV gegen den Schweriner eh kein Bock hat. Oder Sauerland gibt den Titel vakant und Brähmer orientiert sich Richtung WBC, um vielleicht doch noch Stevenson zu fordern, der fast genauso alt ist wie Brähmer und gegen den er imho nicht völlig chancenlos ist. Dritte Möglichkeit in solch einem Fall wäre noch, ins SMW herunterzugehen, was Jürgen locker drauf hätte und weiter „spannende“ Deutsch-Deutsche Duelle gegen Abraham, Sturm, Krasniqi (war ja auch knapp, damals) und Feigenbutz (naja, das wohl eher dann doch nicht) zu bestreiten. Bis Mitte/Ende 40 ließe sich so die Börse durchaus noch ein bisschen aufstocken um dem verdienten vorgezogenen Rentendasein beruhigt entgegenschauen zu können.

      • Profilbild von Libanesischer Auftragskiller

        „…, da mit Thomas Oosthuizen (zuvor WBA #9) ja eh eine Flasche wegzuräumen war. “

        Niveaulose Witze über Alkoholiker… Du bist doch selbst ein Suchti, nachts um 3 unter der Woche solche Kommentare zu schreiben. 😉

        Wenn man sich ansieht welche Probleme der Faceman im 1 Kampf gegen Gutknecht hatte, und Pretty Boy Brähmer ja angeblich Weltmeister der WBA sein soll, müsste der gute Eddy ja eigentlich sogar viel höher gerankt sein in der WBA-Rangliste.
        Mindestens Top3 mit Sondergenehmigung als ständiger Pflichtherausforderer…

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