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Boxen im Zirkuszelt: Wikinger Frank gewinnt Interconti-Krone

Wiking-Boxer und Zirkusartist Angelo „Europa“ Frank (12-1,0, 8 K.o.) ist der neue GBC Intercontinental-Champ im Weltergewicht. In einem auf zehn Runden angesetzten Fight besiegte er am Dienstag im Zirkus Danny Busch in Blankenfelde-Mahlow den Georgier Mikheil Mosulishvili (6-5-4, 2 K.o.) vorzeitig durch T.K.o.

Boxen im Zirkuszelt! Ein Format, das Box-Promoter Winfried Spiering gemeinsam mit der Zirkusfamilie Frank entwickelte. Geboten wird spannender Kampfsport in der atemberaubenden Kulisse eines Zirkuszelts.

Das Beste: von jedem Platz kann man hervorragend sehen. Leider ist das Kartenkontingent begrenzt und es stehen wenige Tickets stehen zur Verfügung, die meist schnell ausverkauft sind.

Es war das Dritte „Boxen im Zirkuszelt“ und dieses Mal gehörten Kultcoach Ulli Wegner und SAT.1-Kommentator Axel Schulz zu den vielen Gästen, genauso wie Harald Lange, der Präsident des wohl erfolgreichsten Amateurclubs in Berlin.

Auch große Namen des DDR-Spitzenboxens waren zugegen. Zum Beispiel Manfred Gebauer, 201 Kämpfe als Amateur, 3. bei Europameisterschaft und 5. der Olympischen Spiele. Oder Ronald Poye, der ein Lieblingsschüler von Ulli Wegner war.

Gemeinsam nutzten sie die Gelegenheit, um auf das Fritz Sdunek Gedächtnisturnier hinzuweisen. Harald Lange plant am 18. November in Neustadt-Glewe eine Boxnacht zu Ehren des legendären Trainers.

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Hauptkämpfer im Zirkuszelt war Angelo „Europa“ Frank, der für das Wiking Boxteam im Weltergewicht startet und selbst Zirkusartist ist. Für den Fight um die Interconti-Krone gegen Mikheil Mosulishvili, legte er seinen deutschen und internationalen deutschen Meistertitel nieder.

Frank dominierte den Kampf klar. Er rüttelte Mikheil Mosulishvili mit harten Schlägen durch und stahl ihm jegliches Selbstvertrauen. Eingeschüchtert boxte der 23-jährige Georgier aus dem Rückwärtsgang, agierte mut-und konzeptlos.

Frank bearbeitet seinen Gegner

Angelo Frank (l.) bearbeitet seinen Gegner

So war er eine leichte Beute für Frank, der durch schwere Treffer Mosulishvilis linkes Jochbein malträtierte. Seine Schlagsalven hinterließen einen blutigen Cut, der von Mosulishvilis Ecke nicht versorgt werden konnte. Der Ringrichter brach das Gefecht in der vierten Runde ab.

Winfried Spiering war stolz auf seinen Kämpfer. „Wir Wikinger freuen uns, solch einen Weltergewichtler in unseren Reihen zu wissen. Angelo hat seine Aufgabe mit Bravour gemeistert und bewiesen, dass er bereit ist, für die großen Aufgaben.“

Die Gelegenheit würde sich schon am 27. Oktober in der Schweriner Kongresshalle bieten. Im Vorprogramm des WBSS Fights zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant könnte es zu seiner nächsten Bewährungsprobe kommen. Für den Event wäre es definitiv ein Gewinn, denn der smarte Hamburger ist ein erstklassiger Boxer und hat eine gewaltige Fangemeinde die ihm überall hin folgt.

Foto und Quelle: W. Wycisk

 

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