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Boxen als Schulsportangebot: In NRW unerwünscht

In Niedersachsen, in der Hansestadt Hamburg ist Boxen seit geraumer Zeit als außerunterrichtliches Angebot im Schulsport des Bundeslandes verankert. Im größten deutschen Bundesland, in Nordrhein-Westfalen, wird es auf lange Sicht ein solches Angebot nicht geben. Wie der zuständige Referatsleiter für den Schulsport des Landes NRW soeben mitteilt, „gibt es aktuell keine Bestrebungen, den Boxsport an Schulen verbindlich als Teilbereich des unterrichtlichen oder außerunterrichtlichen Schulsports einzuführen“. Insbesondere, so schreibt der Referatsleiter, gäbe es neben“ pädagogischer Begründungszusammenhänge weiterhin Sicherheitsbedenken“, Außerdem bestünden „weiterhin Verletzungs- und Gesundheitsrisiken“. Der Referatsleiter räumt allerdings ein, dass „letztlich die Schulen über ihr außerunterrichtliches …. Sportangebot“ entscheiden, die hierbei aber die „Rahmenvorgaben“ für den Schulsport, die das Ministerium setzt, beachten müssen. Insgesamt wird deutlich, dass das NRW-Ministerium ein Boxangebot in den Schulen des Landes nicht unterstützt. Die geäußerten Sicherheitsbedenken werden in anderen Bundesländern, wie wir gesehen haben (vergleiche den entsprechenden Artikel), anders beurteilt. Verletzungsrisiken beim Boxsport werden nicht höher als in anderen Sportarten gesehen. Die vom Ministerium genannten  „pädagogischen Begründungszusammenhänge“, die gegen den Schulboxsport …

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